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20. Oktober 2010, 11:26
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„Unser Produkt-Mix wird laufend geprüft“

Gert Waltenbauer, Geschäftsführer des Grünwalder Initiators KGAL und Platzierungsgewinner des Jahres 2009, zu Produkt- und Vertriebsstrategien des Hauses.

Waltenbauer Online-127x150 in „Unser Produkt-Mix wird laufend geprüft“

Gert Waltenbauer, KGAL

Cash.: Nach der Markterhebung des VGF und Cash. zu den Platzierungsergebnissen des Jahres 2009 schafften neben Ihrem zwei weitere Emissionshäuser mit Bankenhintergrund den Schritt aufs Siegertreppchen. Sind Bankentöchter auch vor dem Hintergrund einer erleichterten Fremdkapitalbeschaffung weiterhin im Vorteil?

Waltenbauer: Nur bedingt: Insbesondere der Bankenvertrieb achtet heutzutage aus Qualitätsgesichtspunkten auf die Bonität eines Initiators und in dieser und weiteren Disziplinen schneiden die genannten Häuser gut ab. Ansonsten bemüht sich die KGAL seit jeher, die günstigsten Darlehensgeber am Markt zu finden. In diesen Zeiten zahlt sich ein Gesellschafterkreis aus starken kreditgebenden Banken allerdings aus.

Cash.:  Zeigen sich die Banken mittlerweile kooperativer oder ist deren Finanzierungsbereitschaft nach wie vor assetabhängig?

Waltenbauer: Mit Ausnahme der Schiffsfinanzierung ist Bewegung in das Geschäft gekommen und Kredite werden wieder zu vernünftigeren Margen vergeben. Das gilt besonders für konservativ kalkulierte Immobilienprojekte. Aber auch Fotovoltaikanlagen stehen die Banken aufgeschlossen gegenüber. Die Flugzeugfinanzierung hat sich nicht zuletzt aufgrund des Engagements ausländischer Banken stabil entwickelt, auch wenn sich einige nationale Kreditinstitute wie die Bayern LB  aus dem Geschäft zurückgezogen haben.

Cash.: Rechnen Sie damit, das Platzierungsergebnis von 460 Millionen Euro aus dem Vorjahr in 2010 halten zu können?

Waltenbauer: Aus heutiger Sicht ist das noch möglich, auch wenn sich der Vertriebsstart zweier Immobilienfonds aufgrund unvorhersehbarer Unwägbarkeiten in das Jahr 2011 verschoben hat. Seit Ende September bieten wir über den Fonds InfraClass 7 die Beteiligung an einem deutschen Solarpark an. Daneben haben wir für Ende 2010 noch einen Schiffsfonds in der Pipeline. Dass wir nicht signifikant mehr Volumen umsetzen, ist einer Produktknappheit geschuldet und nicht dem Umstand, dass wir keine größere Summe platzieren könnten.

Seite 2: Die Herausforderungen des Assetmanagements einer breiten Produktpalette

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