19. Dezember 2011, 13:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Insolvente Werft Sietas bekommt Kredit und Schonfrist

Bei Hamburgs Traditionswerft Sietas bleiben trotz der drohenden Insolvenz die Lichter an – zumindest bis zum Sommer 2012. Die HSH Nordbank hat eine Kreditzusage über insgesamt 23,2 Millionen Euro gegeben.

Werft-geschlossene-Fonds-127x150 in Insolvente Werft Sietas bekommt Kredit und Schonfrist15 Millionen Euro davon entfallen auf einen Barkredit zur Fortführung der Geschäfte, 8,2 Millionen Euro auf einen Bürgschaftskredit zum Bau eines Schwimmbaggers. Daneben werde Sietas im nächsten halben Jahr noch ein oder zwei Fähren für einen dänischen Kunden bauen. Zudem steht die Werft nach eigenen Angaben in aussichtsreichen Verhandlungen über den Bau eines Errichterschiffs für Offshore-Windanlagen.

Die Geschäftsführung der Werft arbeite gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann an einem Zukunftskonzept. Dass nicht alle 700 Mitarbeiter weiter beschäftigt werden können, sei bereits klar. Bis Ende Januar 2012 erhalten sie Insolvenzgeld, im Februar soll das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Das Traditionsunternehmen hat in der Vergangenheit fast 400 Containerschiffe gebaut.

Die Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF), die auch zur Sietas-Gruppe zählt, aber nicht insolvent ist, muss ebenfalls schrumpfen. Wegen des zusammengeschmolzenen Auftragspolsters sollen rund 130 der 250 Stellen bei dem Hamburger  Kranbauer wegfallen. (af)

Foto: Schutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Zahnärzte erhalten Extravergütung für Corona-Schutz

Die Corona-Pandemie stellt die Zahnarztpraxen vor immense Anforderungen, auch bei der Beschaffung von Schutzmaterial. Als schnelle und unbürokratische Hilfe haben die Bundeszahn­ärztekammer (BZÄK) und der Verband der Privaten Krankenver­sicherung (PKV) daher eine pragmatische Lösung zur Über­nahme der damit verbundenen Mehrkosten für die Praxen abge­stimmt.

mehr ...

Immobilien

Wie sich COVID-19 auf europäische Immobilien auswirkt

Da sich COVID-19 immer weiter ausbreitet und die Reaktion der Regierung sich daran orientiert, analysieren wir die jüngsten Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen auf den europäischen Immobilienmarkt. Ein Kommentar von Chris Urwin, Director of Research, Real Assets bei Aviva Investors.

mehr ...

Investmentfonds

Gaming-Aktien sind Krisen-Gewinner

53 Prozent der regelmäßigen Gamer verbringen seit der Corona-Krise mehr Zeit mit Computer- und Videospielen. Bei der Gesamtbevölkerung sind es hingegen 36 Prozent. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. Gaming-Aktien zählen zu den wenigen Profiteuren der aktuellen Entwicklung.

mehr ...

Berater

BaFin pfeift fünf weitere Unternehmen zurück

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Unternehmen die jeweils unerlaubt betriebenen Geschäfte untersagt und weist in zwei weiteren Fällen darauf hin, dass eine erforderliche Erlaubnis der BaFin nicht vorliegt. Letztere beiden Unternehmen agieren anonym im Netz und geben weder Rechtsform noch Sitz an.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzverfahren durch Corona nicht beeinträchtigt

Die Vermietung und Verwertung der Container im Zuge der Insolvenzverfahren der deutschen P&R Containervertriebsgesellschaften sind nach Informationen des Insolvenzverwalters bislang durch die Corona-Krise nicht beeinträchtigt. Eine beachtliche Summe aus der Verwertung wurde bereits realisiert.

mehr ...

Recht

Corona-Bonus – was Arbeitgeber beachten müssen

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Corona-Bonus bis zu 1.500 Euro zahlen. „Steuerfrei und sozialabgabenfrei ist der Bonus aber nur, wenn es sich um einen zusätzlichen Bonus handelt“, warnt Ecovis-Steuerberater Martin Fries in Aschaffenburg. Er erläutert, was Arbeitgeber beachten müssen, damit sie und ihre Mitarbeiter von der Steuerfreiheit profitieren.

mehr ...