White Label begleitet Infrastruktur-Fonds bei deutschem Markteintritt

Die White Label Real Asset Products GmbH hat in Kooperation mit AC Niellsen, London, das Mandat zweier Großinvestoren aus den USA und aus Asien erhalten. Die institutionellen Fonds beabsichtigen Datencenter in Europa zu kaufen.

Thomas Pohle, CEO, White Label

Nachdem den Großinvestoren zuletzt der Schritt nach Westeuropa durch die Akquisition mehrerer Rechenzentren in den Niederlanden mit einem Umfang von etwa 100 Millionen Euro gelang, rücken nun auch deutsche Objekte in deren Fokus.

Relativ neue Assetklasse

„Wir freuen uns, bei dieser verhältnismäßig neuen Assetklasse zwei Großinvestoren bei ihrem Markteintritt in Deutschland zu unterstützen“, erklärt Thomas Pohle, CEO bei White Label.

Das Unternehmen setze darauf, sich frühzeitig innovativen Produktideen zu widmen und so neue Nischen zu erschließen.

Wachstumspotenzial bei Datencentern
„Datencenter spielen bislang in der Immobilienwirtschaft noch keine herausragende Rolle. Sie haben aber nicht zuletzt wegen der Entwicklungen in der IT-Branche enormes Wachstumspotenzial“, ergänzt Peret Bergmann, COO bei White Label.

Arbeit an geplanter Master-KVG geht weiter

Parallel arbeitet White Label weiterhin an der Gründung der geplanten Master-KVG. CFRO André Barthels, der das Projekt leitet, betont, dass ein anhaltender Bedarf nach diesem Lösungsansatz besteht.

„Viele Häuser, die nun der AIFM beziehungsweise KAGB-Regulierung unterliegen, gelangen erst jetzt nach näherer Betrachtung der seit Juli an sie gestellten Anforderungen zu dem Ergebnis, dass die Gründung einer eigenen KVG kaum von dem erwarteten Geschäft getragen wird.“

Gerade für viele kleinere und mittlere Anbieter geschlossener Fonds stelle das Konzept somit eine Alternative dar. (mh)

Foto: White Label

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