Anzeige
Anzeige
10. November 2009, 12:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Im Osten viel Neues

Die gewerblichen Immobilienmärkte in Zentral- und Osteuropa entwickeln sich entgegen der landläufigen Meinung äußerst unterschiedlich und mit Konsequenzen für die Investorenseite. Dies ist das Ergebnis des neu vorgestellten Marktberichtes “Risk, Return & Reality – CEE Office Property” des internationalen Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE).

F Rimmonews8-127x150 in Im Osten viel NeuesCBRE zufolge sind einige Märkte in Zentral- und Osteuropa in der Lage kurz- und mittelfristig in ihrer Entwicklung andere Länder der Region, aber auch Märkte in Westeuropa zu übertreffen. Insbesondere Polen und die Tschechische Republik würden durch Zahlungsströme mit relativ geringem Risikoniveau bei gleichzeitig attraktivem Preisniveau überzeugen, so die Autoren des Berichts.

Eine gewisse negative Grundstimmung gegenüber der Region und die Annahme, die zentral- und osteuropäischen Märkte wären in Bezug auf das Marktrisiko miteinander vergleichbar, habe zu dem signifikanten Absinken der Transaktionsvolumen im bisherigen Verlauf des Jahres 2009 geführt. Für die kommenden Jahre 2010 und 2011 rechnet CBRE jedoch mit wieder steigenden Umsätzen auf dem gewerblichen Transaktionsmarkt.

“Grundsätzlich sind alle Märkte in Zentral- und Osteuropa von der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen, wenn auch in sehr unterschiedlichem Maße. Für Polen wird beispielsweise auch in 2009 mit einem weiterhin positiven Wirtschaftswachstum gerechnet. Generell liegen die Erholungsaussichten für einige Länder in der Region in den kommenden Jahren 2010 und 2011 über denen von Westeuropa. Der Internationale Währungsfonds (IMF) rechnet für die Slowakei und Polen mit Wachstumsraten in 2010 von 3,7 beziehungsweise 2,2 Prozent. Diese liegen damit deutlich über dem für die Eurozone angenommenem Wachstum von 0,3 Prozent. Auch für schwer getroffene Volkswirtschaften, wie die Ukraine und Russland, wird für das kommende Jahr mit einem positiven Wirtschaftswachstum und entsprechenden Auswirkungen auf die Büroimmobilienmärkte gerechnet”, erläutert Jos Tromp, Head of Research bei CBRE in der Region Zentral- und Osteuropa.

Nach einer Zeit relativ starken Wachstums kämen die Märkte in Zentral- und Osteuropa nun in eine Phase stabileren Wachstums. Auch verzeichnen laut CBRE die Kernmärkte Warschau und Prag eine geringe Entwicklungspipeline bei aktuell relativ niedrigen Leerständen, was eine gewisse Preisstabilität erwarten lasse.

“Die Spitzenmieten – insbesondere in Zentraleuropa – sind, verglichen mit denen in Westeuropa, gering. Dies hat zu einer relativen Stabilität in Zentraleuropa beigetragen. So liegt das Mietpreiswachstum in den vergangenen sieben Jahren über denen der so genannten EU-15 Märkte”, so Tromp. (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...