Anzeige
13. Januar 2013, 08:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vom Teuersten das Beste – Markt für Luxuswohnen wächst

Der deutsche Markt für Luxuswohnimmobilien hat im ersten Halbjahr 2012 um 25 Prozent zugelegt. Dies zeigt die Analyse der Verkaufszahlen in sechs Großstädten, die von der auf die Vermittlung entsprechender Objekte spezialisierten Dahler & Company GmbH auf Basis von Gutachterzahlen durchgeführt wurde.

Luxuswohnimmobilien in Vom Teuersten das Beste – Markt für Luxuswohnen wächst

Demnach hat der Immobilienverkauf im Luxussegment der Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen ab 750.000 Euro im ersten Halbjahr 2012 in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt um 24,9 Prozent zugelegt. Im Detail entspricht das 924 Kauffällen, 184 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Geldumsätze im selben Zeitraum sind um 31,8 Prozent angestiegen (von 916 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2011 auf 1,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2012).

Ein Vergleich der einzelnen Teilsegmente zeigt laut Dahler & Company allerdings Unterschiede: So sind die Kauffälle bei Ein- und Zweifamilienhäusern (plus 25,9 Prozent) sowie Eigentumswohnungen (plus 24,1 Prozent) vergleichbar stark angestiegen, doch nur der Geldumsatz im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser hat der Untersuchung zufolge mit 38,5 Prozent ein überproportionales Wachstum auf rund 563 Millionen Euro erreicht.

Bei Eigentumswohnungen hat sich der Geldumsatz mit einem Plus von 26,5 Prozent proportional zu den Kauffällen entwickelt. Dabei sind die durchschnittlichen Kaufpreise für Luxus-Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen in allen Preissegmenten weitestgehend konstant geblieben. Die höchsten Kaufpreise wurden in beiden Segmenten bei Hamburger Immobilien erzielt. Die teuerste Eigentumswohnung erzielte laut Dahler & Company-Recherchen 5,94 Millionen Euro und das Top-Objekt unter den Einfamilienhäusern lag bei 13 Millionen Euro.

Immobilienmarkt deutscher Metropolen im Aufwärtstrend

Die deutschen Metropolen Berlin, Hamburg und München haben im Teilsegment der Ein- und Zweifamilienhäuser nach Dahler & Company-Erhebungen den stärksten Zuwachs an Kauffällen verzeichnet.

Spitzenreiter war München mit einem Anstieg von 57 Prozent, was 45 zusätzlichen Kauffällen entspricht. Es folgt Hamburg mit einem Plus von 26,9 Prozent und 21 weiteren Kauffällen. Auf Platz drei liegt Berlin mit einer Steigerung um 29,8 Prozent und 17 hinzukommenden Kauffällen. Dabei sind die Umsätze in Hamburg und Berlin proportional um 48,7 respektive 50,6 Prozent angewachsen. München hat dagegen nur einen Anstieg des Geldumsatzes um 49,1 Prozent erreicht. In Stuttgart und  Düsseldorf hat die Anzahl der verkauften Immobilien stagniert. Stuttgart konnte den Geldumsatz allerdings trotzdem um 42,2 Prozent steigern, da vornehmlich Top-Objekte im Spitzenpreissegment den Besitzer gewechselt haben. Lediglich Frankfurt zeigt einen Negativtrend: Ein Rückgang der Kauffälle um 28,6 Prozent entspricht vier Kauffällen weniger als im ersten Halbjahr 2011. Auch der Geldumsatz ist somit um 34,5 Prozent. geschrumpft

Das Teilsegment der Eigentumswohnungen ist in allen Großstädten gewachsen. Besonders hat sich dies in Düsseldorf mit einem Anstieg von 66,7 Prozent und 20 zusätzlichen Transaktionen sowie einem um 58,7 Prozent höheren Geldumsatz. gezeigt Auch in Hamburg (plus 26,2 Prozent beziehungsweise 22 Kauffälle), München (plus 23 Prozent beziehungsweise 35 Kauffälle), Berlin (plus 21,7 Prozent beziehungsweise 20 Kauffälle) und Frankfurt (plus 14,3 Prozent beziehungsweise sieben Kauffälle) war eine erhebliche Steigerung zu verzeichnen.

Bjoern-Dahler-Dahler-Company-277x300 in Vom Teuersten das Beste – Markt für Luxuswohnen wächst

Björn Dahler, Dahler & Company

“Vor allem das große Angebot an Neubauten in diesem Segment führt dazu, dass die Kauffälle auch im ersten Halbjahr 2012 weiter gestiegen sind”, sagt Björn Dahler, Geschäftsführer der Dahler & Company Group. Die Ausnahme habe Stuttgart gebildet, wo die Situation mit nur einer zusätzlich verkauften Eigentumswohnung nahezu unverändert geblieben sei.

Zuwachs in allen Preissegmenten

Die Untersuchungsergebnisse zeigen auch: Luxus ist nicht gleich Luxus: Die Nachfrage “im obersten Regal” ist besonders ausgeprägt. So hat das Luxussegment ab 750.000 Euro im Vergleich mit der Preisspanne zwischen 1,5 bis zwei Millionen sowie dem Top- Segment über zwei Millionen Euro weniger drastische Ausschläge nach oben gezeigt. Ein- und Zweifamilienhäuser zwischen 1,5 und 2 Millionen Euro haben einen extrem starken Anstieg der Kauffälle um 131,8 Prozent bei kongruentem Wachstum des Geldumsatzes um 131,6 Prozent verzeichnet, was 51 Kauffällen und 88 Millionen Euro in diesem Segment entspricht.

Seite 2: Übersicht: So haben sich die Märkte im Einzelnen entwickelt

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

bAV-Reform vor allem für Niedrigverdiener attraktiv

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht in der Einigung der Koalitionsfraktionen auf eine Stärkung der Betriebsrente vor allen Dingen Vorteile für Niedrigverdiener sowie kleine und mittlere Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

Bank of America stößt Vonovia ab

Aktien von Vonovia sind nicht mehr Teil des Portfolios der Bank of America, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor war die Bank einer der größten Aktionäre des Immobilienunternehmens.

mehr ...

Investmentfonds

BNP Paribas bündelt Privatkunden- und institutionelles Geschäft

Unter der Marke BNP Paribas Asset Management (BNPP AM) führt der Assetmanager der BNP Paribas Gruppe ab dem 1. Juni 2017 seine Investmentlösungen für institutionelle und private Investoren zusammen.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...