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13. Juni 2013, 16:47
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Mehr Eigentumswohnungen in Deutschland als angenommen

Über 9,3 Millionen Eigentumswohnungen zählt der aktuelle Zensus zum Jahr 2011 in Deutschland. Das sind rund 2,8 Millionen Wohnungen mehr, als bisher angenommen.


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Eigentumswohnungen in Deutschland

Tragende Säule im Wohnungsmarkt

Knapp ein Viertel aller 41,3 Millionen Wohnungen sind Teil einer Gemeinschaft von Wohnungseigentümern und stellen eine tragende Säule im deutschen Wohnungsmarkt dar, erklärt der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV).

Damit haben die Eigentumswohnungen die Gesamtzahl der Wohnungen von genossenschaftlichen, kommunalen und privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen bei weitem überstiegen.

Attraktivität ungebrochen

Nach Einschätzung der Immobilienbranche wird die Zahl der Eigentumswohnungen weiterhin steigen. Die Attraktivität von Wohneigentum als Kapitalanlage und Altersvorsorge sei ungebrochen, so der Verband.

Gerade in Großstädten und Ballungsräumen, wo die Leerstandsquote zum Teil unter 2,5% liegt, investieren Menschen zunehmend in eigenen Wohnraum und damit vor allem in Eigentumswohnungen.

Qualifizierte Immobilienverwalter wichtig

Dabei spielen nach Angaben des DDIV auch qualifizierte Immobilienverwalter, die für die Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften eingesetzt werden müssen, eine bedeutende Rolle.

Sie sind zuständig für die Verwaltung des Gebäudes im Sinne der Wohnungseigentümergemeinschaft einschließlich kaufmännischer, technischer und juristischer Belange.

Allerdings kritisiert der DDIV, dass für die Tätigkeit als Immobilienverwalter bis heute keinerlei Mindestvoraussetzungen gelten und fordert daher von der Politik, ähnlich wie für Versicherungsberater und Finanzanlagenvermittler auch hier Zugangsbeschränkungen einzuführen. (mh)

Foto: Shutterstock

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