Anzeige
3. Dezember 2014, 09:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienkauf: Darlehenshöhe steigt im Jahresvergleich um 10.000 Euro

Der aktuelle Dr. Klein-Trendindikator Baufinanzierung zeigt, dass die Deutschen für den Hauskauf im Schnitt mehr Geld von Banken leihen als vor einem Jahr. Auch der Tilgungssatz steigt kontinuierlich und erreicht sogar einen neuen Höchstwert.

Baufinanzierung Shutterstock 134687783-Kopie in Immobilienkauf: Darlehenshöhe steigt im Jahresvergleich um 10.000 Euro

Immobilien sind für viele Deutsche ein wichtiger Bestandteil privater Altersvorsorge.

Wie Dr. Klein mitteilt, sinkt die durchschnittliche Darlehenshöhe zwar im Oktober 2014 im Vergleich zum Vormonat September um 2.000 Euro auf 167.000 Euro. Dennoch weise sie im Vergleich zum Oktober 2013 ein Wachstum von 10.000 Euro auf.

Deutsche tilgen wie nie zuvor

Der Tilgungssatz erreicht Dr. Klein zufolge im Oktober 2014 mit einem Zuwachs von 0,09 Prozentpunkten zum Vormonat 2,58 Prozent. Das sei ein neuer Höchstwert.

“Es bleibt weiterhin attraktiv, in Immobilien zu investieren und den Tilgungssatz zu erhöhen, um die Darlehenslaufzeit zu verkürzen”, kommentiert Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher von Dr. Klein.

Standardrate weiter im Abwärtstrend

Parallel dazu sinke die durchschnittliche Standardrate für eine Baufinanzierung mit 150.000 Euro Darlehenssumme bei zehnjähriger Sollzinsbindung, 80 Prozent Beleihung und zwei Prozent anfänglicher Tilgung weiter auf einen aktuellen Tiefststand von 513 Euro monatlich, so Dr. Klein. Somit sei die Standartrate um ganze 108 Euro günstiger als noch vor einem Jahr.

Die durchschnittliche Sollzinsbindung gehe im Vergleich zum September 2014 im Oktober leicht um einen Monat zurück. Sie liege nun bei zwölf Jahren und vier Monaten.

Im Vergleich zum Oktober 2013 sei eine Zunahme der Laufzeit um zwölf Monate erkennbar. Der durchschnittliche Beleihungsauslauf steige noch einmal deutlich von 78,81 auf 79,40 Prozent, so Dr. Klein.

Weniger Eigenkapital

Analog reduziere sich der Eigenkapitalanteil weiter von 21,19 auf 20,60 Prozent (Vorjahr: 22,36 Prozent).

Der Anteil von Annuitätendarlehen mit einem festen Zinssatz sinke erneut deutlich um 1,33 Prozentpunkte auf 71,56 Prozent.

Forward-Finanzierungen im Trend

Die größte Zunahme bei den Darlehensarten weisen laut Dr. Klein Forward- Finanzierungen auf. Nach einem Anstieg von 0,84 Prozentpunkten zum Vormonat liege der Wert im Oktober 2014 bei 11,83 Prozent. Zum Oktober 2013 ergebe sich eine Steigerung um 1,32 Prozentpunkte.

KfW-Darlehen legen von 11,00 auf 11,33 Prozent zu, während Darlehen mit variablem Zinssatz von 2,02 auf 1,93 Prozent weiter nachgeben. (st)

Foto: Shutterstock.com

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

“Silver Surfer” erobern das WorldWideWeb

Die Digitalisierung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie “D21-Digital-Index 2018 / 2019”, die die Initiative D21 heute gemeinsam mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie präsentiert.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein: Boom im Osten, Rekorde im Norden

Ob nun Hamburg, Hannover, Berlin oder Dresden – im Norden und Osten der Bundesrepublik steigen die Immobilienpreise in allen Metropolregionen an. Trotzdem gibt es deutliche Preisunterschiede.

mehr ...

Investmentfonds

Kryptowährungen: Schwankende Coins an Gold binden

Seit jeher suchen Menschen Stabilität. Bei Währungen, der Basis unseres Wirtschafts- und sozialen Lebens ist dies nicht anders. Das hart verdiente und ersparte Geld soll nicht durch Inflation oder andere Unwägbarkeiten entwertet werden.

Gastbeitrag von Harald Seiz, Karatbars International GmbH

mehr ...

Berater

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ AG verliert beide Vorstände auf einen Schlag

Sowohl der Vorstandssprecher Jens Mahnke als auch Vorstandsmitglied Ingo Kuhlmann werden im Juni beziehungsweise Ende März aus der Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) ausscheiden. Ein bisheriges Aufsichtratsmitglied springt ein.

mehr ...

Recht

Pflegeunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern haften

Die Deutschen werden immer älter. Damit wächst auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Die Kosten hierfür sind hoch. Vielfach benötigen Eltern in diesem Fall die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Für diesen Fall gibt es genaue Regeln, wie eine Übersicht des Arag-Rechtsschutzes zeigt.

 

mehr ...