Anzeige
2. April 2015, 09:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baufinanzierung: Standardrate auf neuem Rekordtief

Der Abwärtstrend bei den Baufinanzierungszinsen hat sich fortgesetzt. Die durchschnittliche Standardrate für ein Darlehen von 150.000 Euro hat dem Trendindikator Baufinanzierung zufolge einen neuen Tiefpukt erreicht.

Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung

Die Finanzierung der eigenen vier Wände war in Deutschland nie so erschwinglich wie zum jetzigen Zeitpunkt.

Das anhaltend niedrige Zinsniveau macht sich weiterhin auch bei den Baufinanzierungskonditionen bemerkbar. Die durchschnittliche Standardrate ist nach den Ergebnissen des vom Finanzdienstleister Dr. Klein herausgegebenen Trendindikators Baufinanzierung im Monat Februar auf einen neuen Tiefstand gesunken.

Demnach sank die monatliche Rate für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihung sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung auf 461 Euro.

Monatliche Rate 131 Euro günstiger als vor Jahresfrist

Im Vergleich zum Vorjahreswert von 592 Euro ging die Standardrate somit um 131 Euro zurück, im Vergleich zum Vormonat um zehn Euro. Dem gegenüber kletterte der durchschnittliche Tilgungssatz von 2,69 auf 2,72 Prozent und markiere damit einen neuen Höchstwert. Zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 0,35 Prozentpunkte.

“Die durchschnittliche Darlehenshöhe stagniert seit Dezember 2014 auf hohem Niveau und behält auch im Februar ihren bisherigen Höchstwert von 172.000 Euro bei”, erläutert Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, Lübeck.

Finanzierungssummen steigen

Im Vergleich zum Vorjahr habe die Darlehenshöhe damit um 10.000 Euro zugenommen. “Darüber hinaus scheint es, als ob Immobilienkäufer weiterhin das günstige Zinsniveau dazu nutzen, um möglichst lange Zinsbindungen zu vereinbaren und dadurch Zinsänderungsrisiken zu reduzieren”, berichtet Gawarecki.

Denn zum vierten Mal in Folge habe sich die durchschnittliche Sollzinsbindung verlängert und liege mittlerweile bei 13 Jahren und sieben Monaten. Das entspreche einer Zunahme um zwei Jahre und zwei Monate zum Vorjahreszeitraum.

Seite 2: Immobilienkäufer bringen weniger Eigenkapital mit

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

Lange Ausfälle wegen psychischer Probleme

Rückenschmerzen, Erkältungen und psychische Probleme haben im ersten Halbjahr einen Großteil der Krankschreibungen von Arbeitnehmern verursacht. Dies geht aus einer Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit mit Daten von rund 2,3 Millionen erwerbstätigen Versicherten hervor.

mehr ...

Immobilien

Zehntausende Haushalte empfangen zu viel Wohngeld

34.000 Haushalte haben zu Unrecht Wohngeld empfangen, wie die Bild-Zeitung berichtete. Betroffene haben zum Teil mehrere Einkünfte nicht angegeben. Die Zeitung beruft sich auf Angaben des Bundesbauministeriums.

mehr ...

Investmentfonds

Ökologischer Einfluss auf die Rohstoffförderung wächst auch in Schwellenländern

Der Einfluss der Politik auf die Entwicklung der unterschiedlichen Rohstoffsektoren nimmt permanent zu. Die Preisfindung wird sich laut Alwin Schenk vom Bankhaus Sal. Oppenheim immer stärker an umweltpolitischen Maßnahmen orientieren.

mehr ...

Berater

Beratungstool: Insinno bringt zertifizierte Finanzanalyse-Software

Die Heidelberger Softwareschmiede Insinno hat Vertrieb, Support und Rechte der Defino-Software übernommen, die sie im Auftrag von Definet entwickelt hat. Berater, Versicherer, Banken und Steuerberater das Tool jetzt kostenlos testen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Reeder erwarten langsam bessere Geschäfte

In der Schifffahrtsbranche rechnen nach einer Studie rund 60 Prozent von 105 befragten deutschen Hochseereedereien in den kommenden zwölf Monaten mit Wachstum, wie die Unternehmensberatung PwC am Dienstag in Hamburg mitteilte.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Zehn Situationen, in denen Kinder nicht zahlen müssen

Geld für den Unterhalt der eigenen Eltern zu zahlen ist neu und sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für seine Kinder schwer zu akzeptieren. Daher stellt sich immer wieder die Frage: Wer muss überhaupt zahlen? Oder was ist zu tun, damit man den eigenen Kindern nicht zur Last fällt? Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...