Anzeige
16. Dezember 2015, 09:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

JLL: Deutscher Gewerbeimmobilienmarkt bleibt auch 2016 stark

Die deutschen Immobilienmärkte haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) ein wachstumsstarkes Jahr 2015 verbucht. Trotz möglicher Zinsanstiege sei auch für 2016 mit hoher Nachfrage der Investoren zu rechnen.

Gewerbeimmobilienmarkt

Frankfurt am Main: Die deutschen Top-Standorte sind bevorzugte Anlageziele internationaler Investoren.

Investoren haben im zuende gehenden Jahr 2015 hohe Beträge am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt angelegt.

Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) wird das Transaktionsvolumen zum sechsten Mal in Folge ansteigen – auf nunmehr rund 55 Milliarden Euro. Gegenüber 2014 entspreche dies einem Zuwachs um fast 40 Prozent.

Neuer Umsatzrekord

„Der Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien strebt damit einem neuen Rekord entgegen und dürfte das beste Jahr nach 2007 markieren“, erklärte Dr. Frank Pörschke, CEO JLL Germany, auf der Jahresendpressekonferenz des Unternehmens in Berlin.

Noch stärker wachse der Investmentmarkt für Wohnungs-Portfolios. Dort erscheine ein Volumen von bis zu 30 Milliarden Euro möglich. Dies wäre eine Steigerung von über 130 Prozent gegenüber 2014.

Weltweit beobachte JLL weiterhin einen steigenden Anlagebedarf der Kapitalsammelstellen. Mangelnde Alternativen und das niedrige Zinsniveau blieben Triebfedern für das hohe Interesse institutioneller Investoren an Immobilien. Auch ein moderater Zinsanstieg würde das Gesamtbild kaum verändern.

Deutschland internationaler Handelsplatz

Das gesamte Transaktionsvolumen wird laut JLL mit einem Anteil von rund 40 Prozent von Büroimmobilien angeführt. Einzelhandelsobjekte folgten mit beachtlichen 35 Prozent. Das verbleibende Viertel entfalle gleich verteilt auf Hotels, gemischtgenutzte Objekte und Lager-/Logistikimmobilien.

Deutschland hat sich laut JLL de facto als internationaler Handelsplatz für Gewerbeimmobilien etabliert. Ausländische Investoren stehen für mehr als die Hälfte des Investmentvolumens. Der Großteil des angelegten Kapitals stamme dabei aus Nordamerika, Großbritannien und Frankreich.

Vermietungsmarkt in guter Verfassung

„Trifft es vor diesem Hintergrund zu, dass sich die Investmentmärkte von ihren Fundamentalmärkten entfernen? Aus unserer Sicht ist das Gegenteil der Fall“, so Pörschke.

Die Vermietungsmärkte zeigten sich insgesamt in sehr guter Verfassung. Sie würden dementsprechend Potenzial über die niedrigen Einstiegsrenditen hinaus bieten.

Das Umsatzvolumen 2015 wird laut JLL zum Jahresende bei rund 3,3 Millionen Quadratmetern liegen. In den Top-Lagen der Big 7 sei bis Jahresende ein Umsatzvolumen von rund einer Million Quadratmetern zu erwarten – ein Plus von rund 30 Prozent

JLL: Auch 2016 wird ein gutes Immobilienjahr

Nach Einschätzung von JLL spricht alles dafür, dass auch 2016 ein weiteres gutes Immobilienjahr in Deutschland wird. Die Fundamentaldaten seien positiv, die Zinsen würden niedrig bleiben.

Darüber hinaus stehe Deutschland unverändert im europäischen Fokus der weltweiten Immobilienentscheider und Investoren.

Seite 2: Renditen geben leicht nach

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Grundsicherung: CDU-Politiker Laumann fordert Rentenzuschlag

Wer im Alter von finanzieller Grundsicherung abhängig ist, sollte nach dem Willen des CDU-Arbeitnehmerflügels einen Rentenzuschlag von 25 Prozent bekommen. Dieses Modell schlug der Vorsitzende der Vereinigung am Mittwoch in der “Rheinischen Post” vor.

mehr ...

Immobilien

USA: NAHB-Hausmarktindex fällt auf tiefsten Stand seit August 2016

Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im November merklich eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex sei um acht Punkte auf 60 Punkte gefallen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) in Washington mit.

mehr ...

Investmentfonds

Multi Asset: Vorsicht, Märkte am Scheideweg!

Durch Marktkorrekturen und die gestiegene Volatilität in diesem Jahr sind Anlageentscheidungen anspruchsvoller geworden – auch für solche Investoren, die auf eine ausgewogene Mischung von Anlageklassen in ihrem Portfolio achten. Thomas Kruse, Amundi Deutschland, sagt, warum der Fokus auf Qualität in Zukunft noch wichtiger wird.

mehr ...

Berater

Wirecard erwartet auch 2019 kräftigen Gewinnanstieg

Der Zahlungsabwickler Wirecard ist wegen des Booms im Onlinehandel auch für das kommende Jahr optimistisch. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde 2019 in einer Bandbreite von 740 bis 800 Millionen Euro erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Nur Augenhöhe wird erneut nicht reichen

Der Verband ZIA hat die Vorgaben des früheren BSI für Performanceberichte der Fondsanbieter als Verbandsstandard aufgehoben. Er wiederholt damit womöglich einen Fehler, den die Branche schon bei den Prospekten gemacht hat. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Wirbel um Krankenkassen-Klagen geht weiter – gegenseitige Kritik

Angesichts der Klagewelle um Behandlungskosten haben sowohl Vertreter der Kliniken als auch die Seite der Krankenkassen ihr Vorgehen verteidigt. Der Klageweg sei in einem Rechtsstaat nicht verwerflich, teilte am Freitag die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Eisenberg mit.

mehr ...