8. Januar 2015, 09:06
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Vollfinanzierung der Immobilie: Risiken reduzieren

Um das Zinstief langfristig zu nutzen, sollte dagegen auf eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren geachtet werden. Mit Zinssätzen ab rund drei Prozent seien diese nur wenig teurer als Darlehen mit kürzeren Laufzeiten.

„Käufer haben damit langfristig Planungssicherheit und müssen sich erst spät Gedanken um eine Anschlussfinanzierung machen.“ so Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer bei Baufi24.

Regel 4: Nebenkosten aus Eigenkapital abdecken

Für die Kaufnebenkosten wie Maklerprovision, Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchgebühren fallen noch einmal ungefähr zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises an. Diese Kosten sollten aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, da Banken sie üblicherweise nicht im Rahmen des günstigen Hypothekenzinses mitfinanzierten.

Einige Kreditinstitute bieten nach Angaben von Baufi24 auch Finanzierungen über 100 Prozent an, so dass die Kaufnebenkosten mitfinanziert werden können. Die Zinsen würden jedoch meist deutlich höher ausfallen. Oft werde dann ein Nachrangdarlehen zu wenig attraktiven Konditionen notwendig. Ob sich diese Variante tatsächlich rechnet, sollte im Einzelfall geprüft werden.

Regel 5: Baufinanzierung gegen Ausfall absichern

Insbesondere für die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist laut Baufi24 eine ausreichende Absicherung gegen die finanziellen Folgen einer möglichen Zahlungsunfähigkeit wichtig. Falls der Hauptverdiener stirbt oder zum Pflegefall werde, springe eine Restschuldversicherung oder eine Risikolebensversicherung ein.

Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet wichtigen Schutz, denn sie tritt an die Stelle des regelmäßigen Einkommens, wenn einer der Ehepartner seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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