24. November 2016, 13:41
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Berlin: In welchen Vierteln ein Investment lohnt

Der Immobilienmarkt der Hauptstadt boomt, doch im Osten Deutschlands liegen die besten Chancen jenseits der Berliner Mitte. Warum es sich in Berlin lohnt, abseits des Hypes zu investieren und wo die größten Chancen für langfristig denkende Investoren locken.

Gastbeitrag von Nikolai Dëus-von Homeyer, NAS Invest

Berlin Shutterstock 161067611-1-Kopie-2 in Berlin: In welchen Vierteln ein Investment lohnt

Wer bereit ist, langfristig zu denken, dürfte in der Hauptstadt profitieren – sowohl im Norden als auch im Süden der Stadt.

In Berlin lohnt es sich für Investoren, einen etwas längeren Atem zu beweisen. Das wohl prominenteste Beispiel ist der als “Pannen-Airport” bekannt gewordene, geplante Flughafen in Berlin Schönefeld.

Der BER kommt

Trotz aller Zweifel am Projekt ist klar, dass sich die Hauptstadt einen Verzicht auf den Flughafen nicht leisten kann, zumal viele Flächen in Tegel bereits an neue Nutzer versprochen wurden. Der BER kommt – die Frage ist nur, wann.

Zwar haben sich viele Investoren, die auf eine schnelle Realisierung gehofft haben, die Finger verbrannt, doch gerade durch die entstandene Unsicherheit ist die kommende Lageverschiebung in vielen Fällen noch nicht eingepreist.

Wer bereit ist, langfristig zu denken, dürfte daher profitieren – sowohl im Norden als auch im Süden der Stadt. Wechselt der Flughafen in den Süden, wird das Interesse an den hervorragend angeschlossenen Lagen in Köpenick und Neukölln stark ansteigen. Neukölln entwickelt sich bereits zum vibrierenden Boom-Bezirk.

Die Kieze sind durch die U-Bahn hervorragend an die Innenstadt und durch den S-Bahn-Ring an ganz Berlin sowie das Umland angebunden. Mit der Verschiebung des Flughafens werden sie noch weiter ins Zentrum rücken.

Seite zwei: Vielversprechendes Tegel

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1 Kommentar

  1. Wer heute noch glaubt, TXL würde geschlossen, so wie “König Wowereit” es einst beschließen ließ, der übersieht mehrere veränderte Fakten:
    1. Wird SXF, also einst BER, für das gestiegene Fluggastaufkommen (2018 ca. 40 Mio.) trotz Erweiterung nicht
    ausreichen.
    2. Es wird für Notfälle in SXF ein Ersatzflughafen(TXL) mit militärisch gesichertem Bereich für Regierungsflüge benötigt.
    3. Wenn in TXL ab 2020 nur noch Privatflugverkehr und einige Regierungsflüge zugelassen sein werden, bringt das einerseits kaum noch Lärmbelästigung, aber andererseits neue Impulse für die Startup-Hauptstadt.
    4. Die ideenlose Gewerbebebauung mag zwar schön für die Beuth-Hochschule sein, beraubt Berlin aber der Möglichkeiten, die London mit seinen 5 Flughäfen bereits hat. (vgl. http://www.london-kurztrip.de/flughaefen/flughaefen.html)
    Frage:
    Warum treffen die Politiker in Berlin immer noch nicht Entscheidungen, die einer Weltstadt würdig sind und verharren in den verkrusteten Denkstrukturen des alten Jahrtausends?

    Kommentar von F.H. Schuster — 25. November 2016 @ 12:49

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