DTB: Standardrate für Immobiliendarlehen nur knapp über Rekordtief

Die Standardrate für Immobiliendarlehen ist nach den Ergebnissen des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB) fast wieder auf ihrem Tiefpunkt von April 2015 angelangt. Die durchschnittliche Darlehenssumme legte erneut zu.

paar-haus-shutt_103402676
Immobilienkäufer wählen derzeit eine hohe Tilgungsrate von durchschnittlich drei Prozent.

Erneut leicht gesunkene Baufinanzierungszinsen drücken die durchschnittliche Standardrate des DTB-Immobiliendarlehens weiter: Mit 441 Euro lag der Wert nach Angaben des Finanzdienstleisters Dr. Klein im Juni nur noch zwei Euro über dem Rekordtief von April 2015.

Die DTB-Standardrate bezieht sich auf ein Darlehen über 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und einer zehnjährigen Sollzinsbindung.

Rate sinkt im Jahresvergleich um zwölf Prozent

Im Vorjahresmonat dagegen hatte die Monatsrate nach dem Zinsanstieg im Frühsommer 2015 mit 494 Euro noch mehr als 50 Euro und damit zwölf Prozent höher gelegen.

Wenig Veränderung gab es bei den anderen Parametern des DTB. Der durchschnittliche Tilgungssatz ging minimal um 0,02 Prozentpunkte zurück, hielt sich mit 3,02 Prozent aber weiterhin stabil über drei Prozent. Ähnlich sieht es laut Dr. Klein bei der durchschnittlichen Sollzinsbindung aus mit einem leichten Rückgang um einen Monat auf 14 Jahre und 1 Monat.

Die durchschnittliche Darlehenshöhe kletterte erneut leicht um 3.000 auf 199.000 Euro.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

news-29072016

 

Der Anteil an Annuitätendarlehen blieb nach den Ergebnissen der Auswertung mit 71,09 Prozent praktisch unverändert (Mai: 71,11 Prozent), Forward-Darlehen gaben aufgrund des rückläufigen Zinsniveaus leicht von 15,45 auf 14,82 Prozent nach, der Anteil an KfW-Darlehen sank minimal um 0,14 Prozentpunkte auf 10,18 Prozent. (bk)

Foto: Shutterstock

[article_line]

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Weitere Artikel
Wissen, was los ist – mit den Newslettern von Cash.
Wissen, was los ist – mit den Newslettern von Cash.