Immobilieninvestments: ungebrochen hohe Nachfrage

2015 erreichten die Investmentumsätze auf dem Immobilienmarkt ihr Achtjahreshoch. Die Analysten von DIP erwarten auch für 2016 überdurchschnittliche Umsätze.

2015 erreichte der Markt für Immobilieninvestments ein Achtjahreshoch. Der Erfolg könnte sich in 2016 fortsetzen.

Nachdem die Investmentumsätze am deutschen Immobilienmarkt seit 2010 kontinuierlich steigen, erreichte der Markt nach Angaben von Deutsche Immobilien Partner (DIP) unter anderem dank einiger Großtransaktionen mit rund 78 Milliarden Euro nahezu den Spitzenwert des Jahres 2007 (78,6 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsätze um 48 Prozent gesteigert.

Auf dem gewerblichen Investmentmarkt betrug das Transaktionsvolumen nach Angaben von DIP im letzten Jahr 55 Milliarden Euro. Auf Wohnimmobilien entfielen rund 23 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr bedeute das eine Steigerung um 78 Prozent. Der Markt sei zwischen Großtransaktionen (zwölf Milliarden Euro) und mittleren bis kleineren Portfolioverkäufen (elf Milliarden Euro) zweigeteilt gewesen.

Umsätze in B- und C-Standorten steigen

„Im Rahmen dieser Entwicklungen stellen wir fest, dass sich die bereits 2014 von DIP beobachtete zunehmende Diversifikation und damit verbundene Ausrichtung nationaler und internationaler Käufergruppen auf B-Objekte bzw. B-Lagen in den Metropolen, besonders aber auf B- und C-Städte weiter verstärkt hat“, berichtet DIP-Sprecher Henrik Hertz. So sei der von DIP in den sogenannten B- und C-Städten analysierte gewerbliche Investmentumsatz um 44 Prozent auf circa 25 Milliarden Euro gestiegen.

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Auch für 2016 erwarten die Analysten von DIP ein erneut überdurchschnittliches Transaktionsvolumen. Ob das Spitzenergebnis aus 2015 wieder erreicht werden könne, hänge allerdings von der Objektverfügbarkeit beziehungsweise der Verkaufsbereitschaft der Eigentümer ab.

Büroinvestments dominieren weiterhin

Im Bereich der gewerblichen Transaktionen dominierten in 2015 weiterhin Büroinvestments mit einem Anteil von 46 Prozent. Die Marktquote der „Big Seven“ (Berlin, München, Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Stuttgart) sank im Vergleich zum Vorjahr leicht von 56 auf 54 Prozent. Investoren würden zunehmend auf B- und C-Städte ausweichen. (kl)

Foto: Shutterstock

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