6. November 2017, 11:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewerbeimmobilien: Umsatz geht trotz Nachfrage zurück

Der deutsche Markt für Gewerbeinvestments kann seit Jahren hohe Umsätze und Wachstumsraten verbuchen. Ein aktueller Bericht des Immobilienberaters Savills lässt jedoch vermuten, dass diese Entwicklung ihren Zenit überschritten hat.

Gewerbeimmobilien: Umsatz geht trotz Nachfrage zurück

Der größte Anteil des Transaktionsvolumens bei Gewerbeinvestments entfällt laut Savills auf Büroimmobilien.

Dem “Investment Market monthly”-Monatsbericht von Savills zufolge, war der Oktober dieses Jahres der umsatzschwächste Monat für den deutschen Gewerbeinvestmentmarkt seit Mai 2014.

Insgesamt sei der Markt in diesem Monat nur auf ein Transaktionsvolumen von 2,2 Milliarden Euro gekommen, und auch der kumulierte Umsatz des laufenden Jahres sei zum ersten Mal hinter das Niveau aus dem Jahr 2015 zurückgefallen.

Trotz dieser Daten gibt der Immobilienberater zu verstehen, dass für die Monate November und Dezember wieder deutlich höhere Transaktionsvolumina erwartet werden.

Zyklisches Hoch erreicht

Es sei jedoch davon auszugehen, dass das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Markt für Gewerbeinvestments einen zyklischen Höchstwert erreicht habe.

Gewerbeimmobilien: Umsatz geht trotz Nachfrage zurück

Quelle: Savills

Dies ergibt sich laut Savills aus dem immer größeren Anteils des Gewerbeimmobilienmarktes der sich in den Händen langfristiger, institutioneller Bestandshalter mit geringer Verkaufsbereitschaft befindet.

Da gleichzeitig die Zahlungsbereitschaft der potentiellen Käufer größtenteils ausgereizt sei, ergebe sich eine Art Patt-Situation, die einen weiteren Anstieg der Transaktionsvolumina verhindere. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Gewerbeimmobilien:

Gewerbeimmobilien: Die Rallye geht weiter

Weiter hohe Nachfrage nach Logistikflächen

Deutschland Top-Standort für Immobilieninvestoren

Ihre Meinung



 

Versicherungen

83,4 zu 78,6: Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter

Die aktuellen Sterbetafeln zeigen, dass die Lebenserwartung in Deutschland weiter gestiegen ist. Das zeigen die neuesten Statistiken des Statistischen Bundesamtes. Die Entwicklung hat auch Folgen für die gesetzliche Rente und die private Altersvorsorge. Besonders hoch ist die Lebenserwartung in Baden-Württemberg.

mehr ...

Immobilien

Kaufpreise für Immobilien seit 2012 nahezu verdoppelt

Seit dem Jahr 2012 verdoppelten sich die Kaufpreise pro Quadratmeter in deutschen Großstädten nahezu. Auch die Corona-Pandemie versetzte dem Immobilien-Markt keinen Dämpfer, im Gegenteil. Während Assets wie Aktien teilweise stark an Wert einbüßten, stiegen die Preise für Wohneigentum weiter an – sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land. Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, ist der Aufwärtstrend nicht nur in Deutschland intakt.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: Der No-Deal-Ausstieg gewinnt an Fahrt

Die Brexit-Saga geht weiter: Das Risiko eines No-Deal-Ausstiegs ist gestiegen, was nachhaltige negative Folgen für das Vereinigte Königreich haben könnte, schreibt William Verhagen, Senior Economist bei NN Investment Partners, in seinem Kommentar zur aktuellen Situation des Brexit.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin bestellt Abwickler für Acada-Geschäfte

Die Finanzaufsicht BaFin hat bereits mit Bescheid vom 1. September 2020 zur Abwicklung des durch die mittlerweile insolvente Adcada GmbH, Bentwisch, unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts einen Abwickler bestellt. Das machte die Behörde nun auf ihrer Website bekannt.

mehr ...

Recht

Rente im Ausland: Das müssen sie beachten

Der 1. Oktober ist Tag der Senioren oder einfach Weltseniorentag. Er wurde 1990 durch die UNO initiiert, um die Leistungen der Älteren zu würdigen. Immer mehr deutsche Rentner zieht es zur Rückschau auf die Lebensleistung dauerhaft in andere Länder. Sich zur Ruhe setzen, wo andere Urlaub machen? Was dabei zu beachten ist.

mehr ...