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23. Januar 2017, 07:14
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Immobilienverrentung mit Nießbrauchrecht – die Knackpunkte

Das Vermögen vieler Senioren ist in Immobilieneigentum gebunden. Eine Immobilienverrentung durch ein sogenanntes Nießbrauchrecht kann den Eigentümern zu mehr finanzieller Freiheit verhelfen und bietet gleichzeitig Chancen für Investoren.

Gastbeitrag von Otto Kiebler, Haus plus Rente

Immobilienverrentung

Otto Kiebler: “Die Immobilienverrentung mit Nießbrauchrecht bietet für Senioren und Investoren Vorteile.”

Die Kapitalanlage in Immobilien wird immer schwieriger. Die Finanzierungsbedingungen sind zwar noch immer ausgesprochen günstig, doch es mangelt an guten Angeboten. Je mehr Potenzial eine Lage hat, desto schneller sind Immobilien wieder vom Markt oder werden gar nicht erst angeboten.

Andererseits ist das Vermögen vieler Senioren in hochwertigem Immobilieneigentum gebunden, obwohl sie mehr finanzielle Freiheit benötigen würden. Die Immobilienverrentung bringt diese Interessen zusammen.

Verrentung mit Nießbrauchrecht

Die Verrentung mit Nießbrauchrecht beruht auf einer Eigenheit der deutschen Gesetzgebung. Im Gegensatz zu einem nur vertraglich vereinbarten Wohnrecht wird das Nießbrauchrecht im Grundbuch hinterlegt. Dadurch bleibt es bei jedem Weiterverkauf der Immobilie an Dritte bestehen und ist zusätzlich insolvenzsicher. Der Nießbrauch bleibt selbst im Fall einer Zwangsversteigerung bestehen.

Dies sind Sicherheiten, die der deutschen Mentalität, ebenso wie dem Wunsch nach einem sorgenfreien Ruhestand, entgegenkommen.

Folge ist, dass Banken Nießbrauchimmobilien nicht als Sicherheit für Darlehen akzeptieren. Banken befürchten, dass die Verwertung solcher Immobilien erheblich eingeschränkt ist. Der Kauf von Nießbrauchimmobilien kann daher nur über einen entsprechenden Eigenkapitaleinsatz oder über die Besicherung anderer Objekte erfolgen.

Große Vorteile für Investoren

Die Besonderheiten des Nießbrauchrechts bringen Investoren zudem große Vorteile: Da der Wohnwert über die erwartete Wohndauer vom Kaufpreis abgezogen wird, werden auch hochwertige Immobilien in guten Lagen erschwinglich.

Zudem fallen alle Instandhaltungskosten weiterhin beim Verkäufer an, ebenso wie der Verwaltungsaufwand. Da die Senioren die Immobilie meist weiterhin als ihr Eigentum betrachten, behandeln sie diese entsprechend, sodass der Substanzwert erhalten bleibt.

Gleichzeitig ist es diese Aufrechterhaltung der emotionalen Bindung, die das Nießbrauchrecht vielen Senioren als die attraktivste Möglichkeit einer Immobilienverrentung erscheinen lässt.

Seite zwei: Akzeptanz der Eigentümer wichtig

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