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9. Mai 2017, 09:25
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Universitätsstädte: Rendite mit Mikroappartements

Da klassische Wohngebäude mit positiven Renditeaussichten in A-Städten kaum noch verfügbar sind, lohnt sich ein Blick auf Ausweichmöglichkeiten. Hierzu zählen Mikroappartements in Universitätsstädten – diese sind nicht nur für Studenten interessant.

Gastbeitrag von Till Schmiedeknecht, BGP Asset Management GmbH

Mikroappartements

Die Dreiflüssestadt Passau ist ein beliebter Studienstandort.

Studenten sind eine interessante Nutzergruppe, da sie oft für einen Studienplatz im Wunschfach oder an der bevorzugten Hochschule den Wohnort wechseln und in der neuen Stadt ihre erste eigene Wohnung suchen.

Die Zahl der Studierenden wächst seit Jahren. Mittlerweile sind es insgesamt mehr als 2,8 Millionen in Deutschland, von denen etwa zwölf Prozent aus dem Ausland kommen und nur eine begrenzte Zeit bleiben.

Kompakte Wohnungen besonders nachgefragt

In Universitätsstädten verzeichnete der Wohnungsmarkt aufgrund dieses wachsenden Andrangs zwischen 2010 und 2016 deutliche Mietsteigerungen, die Spanne reicht dabei je nach Ort von acht bis hin zu 37,3 Prozent.

Besonders nachgefragt sind bei dieser Zielgruppe kompakte, bereits möblierte Wohnungen, die entweder in der Nähe der Hochschulen liegen oder mit dem öffentlichen Nahverkehr gut angeschlossen sind.

Ein speziell angepasstes Studentenkonzept für die Vermietung einzelner Zimmer aus dem Bestand bringt oftmals höhere Renditen bei geringen Investitionskosten. Dabei sollte eine mögliche Zusammenarbeit mit einem Facility-Partner geprüft werden.

Niedrigere monatliche Kosten

Ein- bis Zweizimmerwohnungen oder Mikroappartements sind allerdings nicht nur bei Studenten, sondern ebenfalls bei Berufsanfängern, Wochenendpendlern und Ruheständlern beliebt, wenn auch aus jeweils unterschiedlichen Gründen.

Denn diese effizient nutzbaren und klug eingerichteten Wohnanlagen verfügen häufig über zusätzliche Angebote, beispielsweise einen Wäscheservice oder Fitnessräume. Das bringt eine höhere Wohnqualität auf weniger Fläche.

Seite zwei: Zahl der Single-Haushalte steigt

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