Anzeige
16. März 2017, 11:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilien-Nebenstandorte: Welche B- und C-Lagen lohnen (nicht)?

Die Preise für Immobilien steigen weiter und besonders in den deutschen Metropolen entsprechen die geforderten Summen nicht mehr den tatsächlichen Werten der Objekte. Lohnt es sich für Anleger daher, auf kleinere Städte auszuweichen?

Gastbeitrag von Oliver Moll, Moll & Moll Zinshaus

Oliver-Moll Zinshaus-Moll-Moll-Kopie in Immobilien-Nebenstandorte: Welche B- und C-Lagen lohnen (nicht)?

“Um das Ruhrgebiet sollten Anleger lieber einen Bogen machen. Die strukturellen Leerstände sind in dieser Region schlicht zu groß.”

Viele Anleger spielen mit dem Gedanken, ihren Anlageradius zu erweitern und statt in den Metropolen lieber in B- oder sogar C-Standorte zu investieren, wo Zinshäuser und Eigentumswohnungen noch vergleichsweise günstig sind.

Blasengefahr in süddeutschen Studentenstädten

Wer in Objekte weiter außerhalb investiert, macht jedoch nicht automatisch ein Schnäppchen. Auch dort sollte jedem Kauf eine genaue Markt- und Standortanalyse vorausgehen.

In den “gehypten” süddeutschen Studentenstädten ist das Potenzial beispielsweise nicht nur ausgereizt, mehrere Indices zeigen sogar, dass dort erhebliche Blasengefahr besteht.

Finger weg von Harz und Ruhrgebiet

Auch um das Ruhrgebiet sollten Anleger lieber einen Bogen machen. Die strukturellen Leerstände sind in dieser Region schlicht zu groß, als dass sie ein attraktiver Standort wäre.

Von Städten rund um den Harz ist ebenfalls abzuraten, da es dort keine vernünftige industrielle Struktur, aber viele, eher schlecht bezahlte Saisonarbeitsplätze im Tourismus gibt.

Aufgrund der hohen Leerstände lohnt es sich dort für die besserverdienenden, beziehungsweise fest Angestellten im tertiären Sektor, eher zu kaufen oder zu bauen als zu mieten. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist gering und die Bonität der Mieter relativ schlecht, da Einwohner mit höherer Bonität eher bauen oder ins Eigentum ziehen.

Seite zwei: Gute Chancen in Norddeutschland

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. Alles das nach Harz klingt hat einen negativen Ruf

    Kommentar von Jan Lanc — 17. März 2017 @ 10:42

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Umbauten am Haus: Anpassung der Police nicht vergessen

Wer am eigenen Heim Umbauten vornimmt, sollte an die Konsequenzen für die Wohngebäudeversicherung denken. Ansonsten könnte es im Schadensfall böse Überraschungen geben. Die Gothaer gibt Tipps, worauf Immobilieneigentümer achten sollten.

mehr ...

Investmentfonds

Wer die Finanzmärkte verstehen will, muss politisch denken

In den Print- und TV-Medien wird dramatisch mit viel Blut, Schweiß und Tränen gearbeitet. Man weiß natürlich, dass sich schlechte Nachrichten immer besser als gute verkaufen. Sie sorgen für Klicks und Quoten und locken Werbepartner an wie Licht die Mücken. Theoretisch bieten auch Kriegsangst, Zollangst und Zinsangst beste Drehbücher für den Zusammenbruch an den Finanzmärkten. Tatsächlich werden sie von nach Aufmerksamkeit heischenden Dramaturgen liebend gern benutzt. Aber sind sie in der Praxis wirklich untergangstauglich? Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia gibt weiteren Publikumsfonds in den Vertrieb

Die Patrizia GrundInvest hat den Vertrieb ihres siebten Publikumsfonds gestartet. Er investiert in einer deutschen Tourismusregion. Zudem kündigt das Unternehmen vier weitere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger noch für dieses Jahr an.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...