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17. März 2017, 09:24
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Sparpotenziale nicht verschenken: Drei Checkfragen zur Anschlussfinanzierung

Hausbesitzern sollten den Frühjahrsputz dazu nutzen, auch ihre Anschlussfinanzierung zu überprüfen. Drei kurze Fragen helfen dabei, die günstigsten Bedingungen zu finden und schneller schuldenfrei zu werden. 

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Mit den richtigen Fragen können Hausbesitzer die passende Anschlussfinanzierung finden und so Geld sparen.

Mit einem kurzen Check der Finanzierungsbedingungen könnten Eigenheimbesitzer ihre Anschlussfinanzierung ohne Zeitdruck auf Optimierungsbedarf prüfen. Oft lasse sich Geld sparen und die Schuldenfreiheit beschleunigen. Zu so einem Frühjahrscheck rät Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Checkfrage 1: “Wann endet die Zinsfestschreibung meines Darlehens?”

Bei Ende der Sollzinsbindung sei meist eine Restschuld übrig, für die wieder ein neuer Kredit abgeschlossen werden müsse.  “Vielen Eigenheimbesitzern ist jedoch nicht bewusst, dass sie die Zeit vor Ablauf der Zinsbindung nutzen können, um in Ruhe verschiedene Angebote einzuholen und zu vergleichen – schließlich haben sie dann meist auch problemlos die Möglichkeit, ihre Bank zu wechseln”, sagt Goris.

Besonders Anschlussfinanzierungen, die in den nächsten sechs bis zwölf Monaten anstehen, könnten in der Regel zu den heutigen Niedrigzinsen abgeschlossen werden. Von dem aktuellen Zinsniveau könnten aber auch Darlehensnehmer profitieren, deren Sollzinsbindung erst innerhalb der nächsten fünf Jahre auslaufe: Mittels Forward-Darlehen könne gegen Zahlung eines Aufschlags der aktuelle Zinssatz bis zu 60 Monate im Voraus garantiert werden.

Checkfrage 2: “Wie hoch ist meine Tilgungsrate inzwischen?”

“Wer in der Vergangenheit einen Baukredit mit zwei Prozent Anfangstilgung begonnen hat, kann bei seiner Anschlussfinanzierung deutlich aufstocken”, sagt Goris. Da der Tilgungsanteil bei einem klassischen Annuitätendarlehen monatlich ansteigt, habe sich die anfängliche Tilgungshöhe schon automatisch erhöht.

“Wir raten Anschlussfinanzierern im Zinstief jedoch, mindestens die Höhe ihrer bisherigen Monatsrate beizubehalten. Durch die Zinsersparnis lässt sich die Tilgung so ohne Mehrkosten zusätzlich intensivieren”, so Goris. Im Durchschnitt liege die Tilgungshöhe beim Anschlusskredit bei fünf Prozent.

Check-Frage 3: Wie hat sich meine Einkommenssituation verändert?

Immobilienbesitzer sollten das damalige Einkommen bei Abschluss des Kreditvertrages mit den heutigen Einkünften vergleichen, meist seien fünf bis zehn Jahre vergangen. Sind beispielsweise Belastungen wie Ratenkredite inzwischen weggefallen oder hat sich das Gehalt erhöht? Dann sei eine an die veränderte Einkommenssituation angepasste Tilgungsrate sinnvoll.

“Jeder zusätzlich für die Tilgung eingesetzte Euro verkürzt den Zeitraum, bis das Eigenheim vollständig abbezahlt ist. Gerade bei der aktuellen Zinslage stellt eine erhöhte Tilgungsrate nicht nur eine sichere, sondern auch renditestarke Investition dar”, rät Goris. (kl)

Foto: Shutterstock

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