27. September 2018, 09:02
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Heizkosten zum vierten Mal in Folge gesunken

Für Mieter und Eigentümer in Deutschland gab es in den vergangenen Jahren Entlastung bei den Heizkosten. Vier Mal in Folge sind die Ausgaben für die Wärme in der Wohnung gesunken. Jetzt zeichnet sich aber eine Trendwende ab.

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Im vergangenen Jahr waren die Heizkosten nach den DIW-Berechnungen im Schnitt um 6,7 Prozent niedriger ausgefallen als im Jahr zuvor.

Viele Privathaushalte in Deutschland müssen sich auf wieder steigende Heizkosten einstellen. Nach vier Jahren mit sinkenden Ausgaben erwarten Forscher, dass die gestiegenen Preise für Heizöl mit einer gewissen Zeitverzögerung auf die sogenannte zweite Miete durchschlagen dürften.

Heizölpreise im Aufwärtstrend

Die Heizölpreise steigen bereits seit geraumer Zeit. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 kosteten 2.000 Liter im August durchschnittlich 1.421 Euro. So teuer sei Heizöl zuletzt im August 2014 gewesen. Gas halte dagegen noch das niedrige Niveau. Mittlerweile hätten aber bereits 24 Grundversorger Erhöhungen im Schnitt um 7,3 Prozent angekündigt.

Lediglich drei Versorger hätten die Preise gesenkt. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox ist der durchschnittliche Gaspreis seit 2013 um 18 Prozent gesunken. Laut DIW werden etwa 50 Prozent der Wohnungen mit Erdgas und 26 Prozent mit Öl beheizt.

Deutliche regionale Unterschiede

Im vergangenen Jahr waren die Heizkosten nach den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Schnitt um 6,7 Prozent niedriger ausgefallen als im Jahr zuvor. Das Institut hat für den “Wärmemonitor 2017” Daten des Energiedienstleisters Ista für 300.000 Mehrfamilienhäuser ausgewertet. Demnach mussten die Haushalte 2017 durchschnittlich 45 Euro pro Monat für das Heizen ausgeben, 2016 seien es noch fast 48 Euro gewesen.

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