Nächster Immobilien-Deal: Immofinanz kauft sich bei S Immo ein

Kaum hat der US-Investor Starwood Capital seine Einstiegsabsicht bei der Immofinanz und der CA Immo konkretisiert, prescht die Immofinanz selbst mit dem Kauf von 29,14 Prozent am dritten österreichischen Branchenspieler S Immo vor.

Die Finanzierung des Deals erfolgt aus vorhandenen liquiden Mitteln und gegebenenfalls durch die Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals.

Das Beteiligungskarussell am österreichischen Immobilienmarkt dreht sich also weiter. Kostenpunkt des am Mittwoch verkündeten Geschäfts: 390 Millionen Euro.

Für das Investment legt die Immofinanz 20 Euro je Aktie auf den Tisch. Verkäufer sind die RPR-Gruppe (21,86 Prozent) rund um den Geschäftsmann Ronny Pecik sowie die Signa-Gruppe (7,28 Prozent) rund um den Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko.

Die Finanzierung erfolge aus vorhandenen liquiden Mitteln des Konzerns und gegebenenfalls durch die Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals, erklärte Immofinanz.

Zusammenschluss mit CA Immo liegt auf Eis

Die S Immo ist an der Immofinanz ihrerseits mit 12 Prozent beteiligt. Alle drei genannten Immobilienfirmen sind an der Wiener Börse notiert. Der Abschluss des Deals wird „in einigen Monaten“ erwartet. Die kartellrechtliche Freigabe der Transaktion in Österreich, Deutschland und anderen Jurisdiktionen steht noch aus.

Betreffend der 26-Prozent-Beteiligung der Immofinanz an der CA Immo als weiteren wichtigen Player am österreichischen Immobilienmarkt gelte unverändert, dass die Immofinanz „unabhängig von der Möglichkeit eines Zusammenschlusses“ auch weitere strategische Optionen prüfe.

Dazu zähle unter anderem auch „ein möglicher gewinnbringender Verkauf der CA-Immo-Beteiligung“. Der zwischenzeitlich angedachte Zusammenschluss liegt seit Februar auf Eis. (dpa-AFX)

 

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