Deutsche Euroshop schließt 2017 besser ab als angekündigt

Der auf Einkaufszentren spezialisierte Immobilieninvestor Deutsche Euroshop hat im vergangenen Jahr von seinen Zukäufen und dem günstigen Zinsumfeld profitiert.

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Dresden: Die Altmarkt-Galerie in der sächsischen Landeshauptstadt ist nur eins der Einkaufszentren im Besitz von Deutsche Euroshop.

Der Umsatz, der sich überwiegend aus den Mieterlösen zusammensetzt, kletterte um 6,5 Prozent auf 218,5 Millionen Euro, wie der Konzern am Montag bei der Vorlage von vorläufigen Jahreszahlen mitteilte.

Der in der Immobilienbranche wichtige operative Gewinn FFO (Funds from operations) stieg um 14 Prozent auf knapp 148,1 Millionen Euro.

Mit seinem Zahlenwerk schnitt das Unternehmen den Angaben zufolge zum Teil besser ab als zuletzt in den eigenen Prognosen angenommen. Die Immobilienzukäufe sowie niedrigere Betriebs- und Zinskosten und geringere Steuern seien wesentliche Gründe gewesen, hieß es.

Konzerngewinn schrumpft deutlich

Unter dem Strich ging der Konzerngewinn aber deutlich zurück auf 134,3 Millionen Euro nach 221,8 Millionen Euro im Jahr 2016. Als Begründung führte das Unternehmen ein deutlich niedrigeres Ergebnis aus der Bewertung des Immobilienvermögens an. Hier werden die aktuellen Wertveränderungen zum Vorjahr berücksichtigt.

Die Aktionäre sollen wie bereits bekannt eine um 3,6 Prozent erhöhte Dividend von 1,45 Euro erhalten. Der Deutschen Euroshop gehören unter anderem das Main-Taunus-Zentrum bei Frankfurt, das Rhein-Neckar Zentrum im südhessischen Viernheim sowie die Altmarkt-Galerie in Dresden. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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