18. Oktober 2018, 08:00
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Wohin mit Nachbars Laub? Ab über die Hecke!

Doch hier legen die Gerichte einen strengen Maßstab an: So hat zum Beispiel das Amtsgericht (AG) München entschieden, dass es der klagenden Eigentümerin durchaus zumutbar sei, das Laub einer Linde vom Nachbargrundstück entsorgen und die Regenrinnen drei- bis viermal im Jahr reinigen zu müssen (Az.: 114 C 31118/12).

Und auch das Landgericht Saarbrücken stellte klar, dass es im Hinblick auf die positive Funktion der Bäume im Naturhaushalt und ihre „Wohlfahrtswirkung“ zumutbar ist, dass der Grundstückseigentümer Beeinträchtigungen durch Laubfall vom Nachbargrundstück hinnimmt. Als Konsequenz muss er also selbst das gefallene Laub beseitigen oder es auf seine Kosten beseitigen lassen (LG Saarbrücken, Az.: 11 S 363/86).

 

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Nun, wenn es Überhand nimmt, kann man meist noch über das Argument, dass der große Baum des Nachbarn eine unzumutbare Verdunkelung der Räume darstellt, die Fällung oder zumindest das Zurückschneiden erzwingen. Selbst vor dem AG München.

    Kommentar von Tino Cogin — 18. Oktober 2018 @ 08:37

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