1. März 2018, 09:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnungsbau-Tag: Mehr Bauland und Sozialwohnungen gefordert

Der Chef der Industriegewerkschaft BAU, Robert Feiger, fordert angesichts steigender Mieten von Bund, Ländern und Kommunen mehr Bauland für Wohnungen ein. Derartige Forderungen werden am heutigen Donnerstag auch Thema des “Wohnungsbau-Tags” in Berlin.

Wohnungsbau-Tag: Mehr Bauland und Sozialwohnungen gefordert

Laut Feiger besteht in Deutschland derzeit eine massive Unterversorgung an Sozialwohnungen.

“Seit 1995 sind die Baulandpreise in Deutschland um rund 170 Prozent gestiegen”, sagte Feiger der Deutschen Presse-Agentur. Das lasse bezahlbaren Wohnungsbau in Großstädten heute kaum mehr zu.

Bund und Länder müssten daher deutlich mehr Bauland für Wohnungen bereitstellen und die Kommunen mehr Grundstücke ausweisen.

Hoher Bedarf an neuen Sozialwohnungen

Feiger kritisierte zudem einen “enormen Mangel” an Sozialwohnungen. In Großstädten hätten zwischen 35 und 50 Prozent der Haushalte theoretisch Anspruch auf eine Sozialwohnung.

Deswegen müsse jede fünfte Wohnung, die eine neue große Koalition von Union und SPD bauen wolle, eine solche geförderte Wohnung mit Mietpreisbindung sein. “Deutschland braucht pro Jahr mindestens 80 000 neue Sozialmietwohnungen”, sagte der Chef der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.

An diesem Donnerstag trifft sich die Bau- und Immobilienbranche in Berlin zum Wohnungsbau-Tag in Berlin. Thema sind vor allem die Wohnungs- und Baupolitik der großen Koalition und die Pläne für die kommende Legislaturperiode. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Wohnimmobilien:

Deutschland hinkt beim Wohneigentum hinterher

Wohneigentum: Immobilienpreise im Bundesländervergleich

Wohninvestments: Was Anleger bei Zinshäusern beachten sollten

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ohne Deckel in die Sommerpause

Auch auf der letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause hat die Bundesregierung keine Entscheidung über den Provisionsdeckel in der Lebensversicherung getroffen. Damit wurde das Thema bereits zu dritten Mal verschoben.

mehr ...

Immobilien

Grundsteuer C konterkariert kluge Baulandpolitik

Der Immobilienverband IVD lehnt die Grundsteuer C ab, die als Teil des Gesetzespakets zur Grundsteuerreform heute im Bundestag beraten wurde. „Wer glaubt, mittels einer Lenkungsabgabe Bauland mobilisieren zu können, der irrt. In den 60er Jahren ist der Versuch schon einmal gescheitert.

mehr ...

Investmentfonds

Warburg Bank übernimmt Asset-Management-Gesellschaft der NORD/LB vollständig

Die Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA hat von der NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale die restlichen Anteile an der Warburg Invest Holding GmbH übernommen und ist damit alleiniger Eigentümer der Warburg Invest AG Hannover, der ehemaligen NORD/LB Asset Management AG. Warburg vereint damit wie geplant die beiden Kapitalverwaltungsgesellschaften Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und Warburg Invest AG in Hannover unter dem Dach der Warburg Invest Holding GmbH.

mehr ...

Berater

Die Schuldenuhr läuft jetzt langsamer rückwärts

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat heute seine Schuldenuhr umgestellt, weil der Staat seine Schulden langsamer abbaut als zuvor. Jetzt beträgt der Schuldenabbau nur noch 66 Euro pro Sekunde. Zuvor zeigte die Schuldenuhr Deutschlands einen sekündlichen Schuldenabbau von 94 Euro an.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Rendite statt Leerstand

Viele Unternehmen halten große Freiflächen oder Nachverdichtungsflächen vor, um auf dem Gelände weiter expandieren zu können. Ob und wann der zusätzliche Raumbedarf eintritt, steht oft in den Sternen. Viele Raumreserven liegen dauerhaft brach. Hinzu kommt: Die fortschreitende Geschäftsentwicklung ändert auch den Raumbedarf. Es werden also Konzepte gebraucht, die solche Zustände vermeiden.

mehr ...