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29. Januar 2018, 15:29
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Wüstenrot Immobilien steigert Vermittlungsergebnis um 20 Prozent

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 nach eigenen Angaben einen Rekord beim Vermittlungsergebnis verbuchen. Mit 506 Millionen Euro (Vorjahr 421 Millionen Euro) wurde es im Vergleich zum Vorjahr um 20,1 Prozent übertroffen.

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Die Makler von Wüstenrot Immobilien vermittelten im vergangenen Jahr deutlich mehr Häuser und Wohnungen als im Vorjahr.

Auch die Provisionserlöse erhöhten sich deutlich um 2,9 Millionen Euro auf 19,2 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Tochterunternehmen der Wüstenrot & Württembergische AG bei anhaltend niedrigem Zinsniveau mit weiteren Umsatzzuwächsen. Die Maklerorganisation wird weiter ausgebaut.

409 Millionen Euro (Vorjahr 347 Millionen Euro) der Gesamtvermittlungsleistung von 506 Millionen Euro betrafen das Kerngeschäft der WI, die Vermittlung von Wohnimmobilien.

Die Restsumme von 97 Millionen Euro verteilen sich auf vermittelte Baufinanzierungen mit 85 Millionen Euro (Vorjahr 58 Millionen Euro) und zwölf Millionen Euro Immobilienverwertungen (Vorjahr 16 Millionen Euro). 70 Prozent des Zuwachses von 62 Millionen Euro beim Kerngeschäft haben die noch im Aufbau befindlichen Makler des Württembergischen Vertriebs beigesteuert und damit einen ersten Akzent gesetzt.

Ende 2017 waren 179 Makler (Vorjahr 157) unter Vertrag. Davon waren 143 (Vorjahr 136) Makler dem Vertrieb der Wüstenrot Bausparkasse AG und 36 (Vorjahr 21) dem Vertrieb der Württembergischen Versicherung zugeordnet. Diese arbeiten mit den jeweiligen Außendiensten zusammen.

Neue Berufszulassungsregeln gehen an Ansprüchen vorbei

Nach Ansicht von Wüstenrot Immobilien geht die Entscheidung vom Herbst 2017, auf einen Sachkundenachweis als Berufszulassungsanforderung für Immobilienmakler zu verzichten und stattdessen auf einen Weiterbildungsnachweis von mindestens 20 Stunden in drei Jahren zu setzen, völlig an den Ansprüchen einer kompetenten Immobilienberatung vorbei.

„Für alte Hasen unter den Maklern, die schon langjährig tätig sind, mag die Neuregelung ausreichend sein. Für junge Einsteiger ist das viel zu wenig, um sich zu qualifizieren“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI. Die WI nutze deshalb für ihre Makler bei ihrem Bildungsträger EBZ seit 2012 jedes Jahr ein breites fachliches Bildungsprogramm. (bk)

Foto: Shutterstock

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