24. Januar 2018, 13:39
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Hochzinsanleihen: Fünf Dinge die 2018 zu beachten sind

4. Neuemissionen

Geringe Finanzierungskosten und ein anhaltender Bedarf nach Rendite bilden einen günstigen Boden für ausgebende Unternehmen im noch jungen Jahr neue Angebote an den Primärmarkt zu bringen.

Im weiteren Verlauf des Jahres – sofern die Kreditmärkte entspannt bleiben – besteht ein gewisses Risiko, dass es aggressivere Deals geben könnte, um den Markt zu testen.

5. Möglicher Gegenwind durch politische Faktoren

Angesichts der weniger akkommodativen Geldpolitik verschiedener Zentralbanken zur gleichen Zeit, ist es unklar, inwiefern dadurch das globale Wirtschaftswachstum und die Liquidität beeinflusst werden könnte.

In der politischen Sphäre wird es auch weiterhin Bedenken wegen der Trump-Administration geben. In der EU sind die Sorgen bezüglich des Erfolgs gegen das politische Establishment gerichteten Kräften hingegen vorerst zurückgegangen. Die Wahlen in Italien bieten aber grundsätzlich ein gewisses Risiko.

Auch die Verhandlungen über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union halten an. Jeder dieser Faktoren besitzt das Potenzial, die Volatilität auszulösen und an den Finanzmärkten zu breiten Bewegungen weg von riskanteren Anlagen zu führen. In solchen Perioden wären europäische High-Yields grundsätzlich anfällig.

In Anbetracht dieser fünf Punkte, ist es ratsam, starke Unternehmen zu identifizieren, die einerseits vom Wachstum der Wirtschaft profitieren können, andererseits aber auch in schwierigeren Phasen stabil sind. Selektivität bei der Anlage in Kredittitel wird dieses Jahr von besonderer Bedeutung sein.

Autor Mike Della Vedova ist Portfoliomanager der European High Yield Bond Strategy bei T. Rowe Price.

Foto: Shutterstock

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