6. November 2018, 07:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Geringes Vertrauen in Kryptowährungen

Die Meinung zu Bitcoin und Co. ist gespalten. Jeder Zehnte, der Kryptowährungen kennt, kann sich vorstellen zu investieren. Die Mehrheit ist kritisch. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung von Forsa im Auftrag der Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentralen Hessen und Sachsen. Die Verbraucherzentrale warnt:

Bitcoin-krypto-xmr-litecoin-ethereum-dash-monero-krypto-shutterstock 683817310 in Geringes Vertrauen in Kryptowährungen

Währungen wie Bitcoin, Litecoin und Ethereum sind noch nicht weit verbreitet und als Zahlungsmittel akzeptiert.

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple oder Ethereum sind nicht von Zentralbanken legitimiert und keine gesetzlichen Zahlungsmittel. Doch werden sie als Geldanlage und Spekulationsobjekt genutzt. Die Verbraucherzentralen Hessen und Sachsen haben eine Umfrage zum Thema Vertrauen in Kryptowährungen gestartet.

Über die Hälfte (55 Prozent) der Internetnutzer kannte den Begriff Kryptowährung, doch nur jeder Dritte hätte ihn nach eigener Einschätzung auch erklären können. Elf Prozent der Befragten, die den Kryptowährungen kannten, würden sie auch kaufen, 77 Prozent lehnten das ab und weitere elf Prozent waren unentschlossen.

Spekulation auf hohe Gewinne

Entschlossener sind Anleger unter 29, nach Angabe der Verbraucherzentralen würden 28 Prozent in Kryptowährungen investieren. Wolf Brandes, Teamleiter Marktwächter Finanzen mit dem Schwerpunkt Grauer Kapitalmarkt bei der Verbraucherzentrale Hessen, warnt: “Anleger müssen jedoch wissen: Kryptowährungen als Geldanlage sind Grauer Kapitalmarkt. Regulierung und Anlegerschutz gibt es nicht.”

Foto: Shutterstock

Weitere Meldungen zum Thema Kryptowährungen:

Teil zwei dieser Meldung: Darum spekulieren Anleger mit Kryptowährungen

BIZ warnt vor Totalverlust

Roubini warnt vor “moderner Welt der Feuersteins”

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Fusion der Provinzial-Versicherungen rückt näher

Die Fusion der Versicherer Provinzial Rheinland und Nordwest steht kurz vor dem Abschluss. Die Anteilseigner hätten sich auf eine Bewertung der Unternehmen und ein Fusionskonzept geeinigt, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Der Schritt soll rückwirkend zum 1. Januar 2020 umgesetzt werden.

mehr ...

Immobilien

Aareal Bank übertrifft trotz Gewinnrückgang die Prognosen

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat 2019 auch wegen der Trennung von faulen Krediten in Italien wie erwartet einen Gewinnrückgang verbucht. Das Betriebsergebnis sank um 22 Prozent auf 248 Millionen Euro, wie das im MDax gelistete Geldhaus am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen allerdings seine bereits gedämpfte Prognose und die Erwartungen von Analysten.

mehr ...

Investmentfonds

Deutscher wird Mastercard-Chef – Umsatzwarnung wegen Coronavirus

Ein deutscher Top-Manager wird neuer Vorstandschef beim US-Kreditkartenanbieter Mastercard. Der bisherige Produktvorstand Michael Miebach soll ab März zunächst die Bereiche Verkauf, Marketing, Services und Technologie verantworten und dann ab 1. Januar 2021 den Spitzenposten von Ajay Banga übernehmen. Das teilte Mastercard am Dienstag in Purchase im US-Bundesstaat New York mit.

mehr ...

Berater

DSGVO – weitere Bußgelder in Millionenhöhe?

Seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 werden Datenschutzverstöße immer häufiger geahndet. Auch von der Verhängung von Bußgeldern berichten die Medien in den letzten Monaten immer wieder. Häufig handelt es sich dabei um Forderungen gegen große Konzerne wie Facebook und Google. Gilt das auch für weniger bekannte und weniger große Firmen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB: Erneuter Exit-Rekord mit Cloud-Software

Der Private-Equity-Dachfonds RWB International II hat mit der Veräußerung der Anteile an dem US-Software-Unternehmen Anaplan durch einen Zielfonds einen Rückfluss von über 13 Millionen US-Dollar erzielt. Das eingesetzte Kapital wurde dabei mindestens verzehnfacht.

mehr ...

Recht

Berlins Bürgermeister für 75-Prozent-Steuer auf Gewinn bei Bodenspekulation

Bodenspekulanten in Deutschland sollen nach Meinung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) drei Viertel ihres Gewinns an den Staat abführen müssen. Müller schloss sich am Montag der Forderung von SPD-Chef Norbert Walter-Borjans nach einer sogenannten Bodenwertzuwachssteuer an.

mehr ...