Geringes Vertrauen in Kryptowährungen

Die Meinung zu Bitcoin und Co. ist gespalten. Jeder Zehnte, der Kryptowährungen kennt, kann sich vorstellen zu investieren. Die Mehrheit ist kritisch. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung von Forsa im Auftrag der Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentralen Hessen und Sachsen. Die Verbraucherzentrale warnt:

Währungen wie Bitcoin, Litecoin und Ethereum sind noch nicht weit verbreitet und als Zahlungsmittel akzeptiert.

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple oder Ethereum sind nicht von Zentralbanken legitimiert und keine gesetzlichen Zahlungsmittel. Doch werden sie als Geldanlage und Spekulationsobjekt genutzt. Die Verbraucherzentralen Hessen und Sachsen haben eine Umfrage zum Thema Vertrauen in Kryptowährungen gestartet.

Über die Hälfte (55 Prozent) der Internetnutzer kannte den Begriff Kryptowährung, doch nur jeder Dritte hätte ihn nach eigener Einschätzung auch erklären können. Elf Prozent der Befragten, die den Kryptowährungen kannten, würden sie auch kaufen, 77 Prozent lehnten das ab und weitere elf Prozent waren unentschlossen.

Spekulation auf hohe Gewinne

Entschlossener sind Anleger unter 29, nach Angabe der Verbraucherzentralen würden 28 Prozent in Kryptowährungen investieren. Wolf Brandes, Teamleiter Marktwächter Finanzen mit dem Schwerpunkt Grauer Kapitalmarkt bei der Verbraucherzentrale Hessen, warnt: „Anleger müssen jedoch wissen: Kryptowährungen als Geldanlage sind Grauer Kapitalmarkt. Regulierung und Anlegerschutz gibt es nicht.“

Foto: Shutterstock

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