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11. Juni 2012, 18:01
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Betriebliche Krankenversicherung: „Arbeitgeber bewegen sich“

Die betriebliche Krankenversicherung gilt als lukrativer Wachstumsmarkt. Dr. Matthias Becker, Partner von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group, erläutert in Cash., wie es um den Arbeitsmarktfaktor „Gesundheit“ bestellt ist.

Betriebliche Krankenversicherung

Dr. Matthias Becker, Boston Consulting Group

Cash.: Die betriebliche Altersversorgung (bAV) hat sich in den Unternehmen etablieren können. Von der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) lässt sich das noch nicht sagen. Wie beurteilen Sie die Fortschritte der Unternehmen in der bKV?

Becker: Während das Thema bei vielen Dax-Konzernen schon etabliert ist, bieten nur 15 bis 20 Prozent der großen mittelständischen Unternehmen eine betriebliche Krankenversicherung an.

Im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte kann die bKV ein attraktiver Baustein bei den betrieblichen Sonderleistungen sein; gleichzeitig wird damit die signifikante ökonomische Belastung durch krankheitsbedingte Arbeitsausfälle adressiert.

Weit mehr als 50 Prozent der Personalleiter halten das Thema für strategisch relevant. Wir sehen zudem, dass sich die bKV-Lösungen von traditionellen Gruppenversicherungsangeboten hin zu sogenannten „Health Packages“ weiterentwickeln, mit denen Arbeitgeber attraktive Gesamtpakete anbieten, die dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein entsprechen.

Die Integration von Versicherungskomponenten und Präventionsangeboten oder individuellen Coaching-Programmen für gesundheitsbewusstes Verhalten ermöglicht umfassende Angebote, die nach Segmenten ausdifferenziert werden können.

Seite zwei: Politik hat die Bedeutung der betrieblichen Gesundheit erkannt

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2 Kommentare

  1. Betriebliche KV

    Kommentar von Markus Kraus — 27. Juni 2012 @ 16:14

  2. Die betriebliche Krankenzusatzversicherung könnte in Zukunft auch für mittelständische Unternehmen ein Anreitz sein, Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Das Leistungsspektum dieser Zusatzversicherungen ist jedoch sehr eingeschränkt, und nicht mit einer privaten Vollversicherung zu vergleichen.

    Kommentar von Thomas Ludolph — 18. Juni 2012 @ 12:08

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