14. November 2012, 15:07
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Maklervertrieb: Rückgang bei Privat- und Firmenkunden

Ein kleiner Teil der Versicherungsmakler (18 Prozent) kennt sich eigenen Angaben zufolge „ausgezeichnet“ oder „sehr gut“ mit der Dread-Disease-Versicherung aus, weitere 43 Prozent fühlen sich „gut“ informiert. Fast die Hälfte der Makler (45 Prozent) biete die Risikoabsicherung für schwere Krankheiten bereits manchmal an, so You Gov.

Dagegen fremdeln die Kunden noch häufig mit dem Produkt. So geben 90 Prozent der Makler an, dass sich Kunden kaum aktiv nach diesem Versicherungsprodukt erkundigen. Aber auch bei Versicherungsmaklern identifizieren die Studienautoren noch Potenzial zur Steigerung des Wissensstands in Sachen Dread Disease.

Maklervertrieb der Dread-Disease-Versicherungen noch ausbaufähig

Die geringe Bekanntheit der Dread-Disease-Versicherung in Deutschland lasse darauf schließen, dass hier noch viel ungenutztes Potenzial brach liegt, so You Gov. Eines der größten Bedenken von potenziellen Kunden ist demnach die geringe Vertrautheit mit dem Produkt. „Makler erkennen dagegen die Vorteile einer Dread Disease Versicherung als Ergänzung oder sogar als Ersatz einer Berufsunfähigkeitsversicherung für ihre Kundenberatung“, sagt Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsforschung bei You Gov. Demnach glauben 53 Prozent der befragten Makler, dass sie die finanzielle Absicherung bei schweren Krankheiten in den nächsten zwei Jahren vermehrt vermitteln werden.

Für die der vierteljährlich erhobene Studie „Makler-Absatzbarometer“ hat das Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov vom 18. bis 28. September 2012 bundesweit 265 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler aus mittleren und kleinen Maklerbüros befragt. (jb)

 

Foto: Shutterstock

 

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1 Kommentar

  1. Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Möglichkeit einen bestehenden Berufsunfähigkeitsschutz zu ergänzen, ein komplettes Ersetzen muss gut erläutert und mit allen Risiken für den Verbraucher erörtert werden, birgt es doch diverse Gefahren. Entscheidet sich der gut informierte Verbraucher (dennoch) für den Schutz hat er eine finanzielle Absicherung vor Schweren Krankheitsbildern getroffen.

    Kommentar von Andre Perko Versicherungsmakler — 16. November 2012 @ 10:22

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