Anzeige
6. März 2015, 10:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Pflegende Angehörige: Private Berufsunfähigkeit schafft finanzielle Freiräume

Eine Pflegebedürftigkeit dauert im Schnitt acht Jahre. Über diesen langen Zeitraum schafft es niemand allein, und trotz Unterstützung geraten Angehörige schnell an ihre Grenzen. Die Folge: gesundheitliche Erschöpfung bis hin zur Berufsunfähigkeit. Doch bevor der Staat eine Erwerbsminderung feststellt, muss viel passieren.

Gastbeitrag von Margit Winkler, vom Institut Generationenberatung

Berufsunfähigkeit Versicherung

Margit Winkler, Institut Generationenberatung.

Angeschlagene Arbeitnehmer erhalten im Falle einer Erwerbsminderung nur rudimentäre Unterstützung durch die gesetzliche Rentenversicherung. Oftmals genügt dabei schon die theoretische Möglichkeit, einen Ausweichjob zu finden.

Doch dies gelingt in der Realität nicht immer – und plötzlich muss der Arzt einen niederen Job als Pförtner annehmen, weil er keine anderen Anstellung findet – mit katastrophalen finanziellen Folgen.

Finanzielle Freiräume schaffen

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) greift dagegen bereits, wenn man den aktuellen Beruf nicht mehr ausüben kann und hilft so, zeitweise oder dauerhaft finanzielle Freiräume zu schaffen. Beim Abschluss einer privaten BU-Versicherung sollte man jedoch auf einige wichtige Punkte achten:

Ab wann liegt eine Berufsunfähigkeit vor?

Jede Versicherung hat dafür ihre eigene Definition. Standardmäßig lautet sie wie folgt: “Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person wegen Krankheit, Unfall oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außer Stande ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.”

Von Tarifen, die allgemeinere Formulierungen verwenden oder statt der sechs Monate auf eine dauernde Berufsunfähigkeit hinweisen, sollte man Abstand nehmen. Denn sie geben dem Versicherer Raum, sich später vor den Zahlungen zu drücken.

Seite zwei: Ab welchem BU-Grad zahlt die Versicherung?

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Grundrente wird offensichtlich konkreter

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant eine Grundrente für Geringverdiener. Erste Präzisierungen wurden jetzt bekannt. 

mehr ...

Immobilien

Wüstenrot Immobilien: Vermittlungsrekord und Absage an das Bestellerprinzip

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut einen neuen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen und spricht sich gegen das geplante Bestellerprinzip aus.

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

mehr ...

Recht

Incentives – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...