27. März 2017, 09:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

Indexpolicen

Bei einer Indexpolice hat der Versicherte in der Regel die jährliche Wahl zwischen einer klassischen Überschussbeteiligung oder der Partizipation an einem oder mehreren Aktienindizes.

Für den Zwischenschritt über die Indexpolice müssten zunächst wohl die Vermittler näher an die Kapitalmärkte herangeführt werden, sodass diese dann ihre Kunden dorthin “mitnehmen” können.

Bei einer Indexpolice hat der Versicherte in der Regel die jährliche Wahl zwischen einer klassischen Überschussbeteiligung oder der Partizipation an einem oder mehreren Aktienindizes.

Dabei wird die Verzinsung nicht wie bei einer klassischen Lebensversicherung bis zum Vertragsablauf garantiert, sondern nur für die kommenden zwölf Monate. Danach wird sie an das aktuelle Kapitalmarktumfeld angepasst, auch die Indexpartizipation wird neu bestimmt.

Skepsis der Versicherer

Das Vertragsguthaben bleibt über die gesamte Laufzeit im Sicherungsvermögen des Versicherers angelegt, um den Kunden vor Wertverlust zu schützen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob der Zwischenschritt Indexpolicen der richtige Weg ist.

Bei der Alten Leipziger beispielsweise sieht man die Produktkategorie eher kritisch. “Eine Indexpolice ist vom Grunde her eine klassische Rentenversicherung. Die Gelder, die in die Überschussbeteiligung fließen, werden in Derivate investiert. Sind die notwendigen Derivate durch Marktveränderungen teuer, ist die Indexpartizipation sehr gering”, betont Frank Kettnaker, Vorstand Vertrieb und Marketing.

Seite zwei: Richtung “Kapitalmarkt-Denke” entwickeln

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Wenn die Indexpolice zu komplex ist, wie will man dann erst ein Sammelsurium von Fonds erklären?

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 18. Juli 2017 @ 07:28

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...