Anzeige
Anzeige
26. November 2018, 06:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die fünf häufigsten Fehler beim Abschluss einer Hausratversicherung

Einer der wichtigsten Bausteine für die private Vermögensabsicherung ist die Hausratversicherung. Doch oft zeigt sich erst im Schadensfall, ob bei der Antragstellung alles richtig gemacht wurde. Worauf müssen Versicherungsnehmer beim Abschluss achten?

Hausratversicherung: Die fünf häufigsten Fehler beim Abschluss

Blitz- und Überspannungsschäden können über die Wohngebäude- und Hausratversicherung versichert werden.

Um Versicherungsnehmer und beratende Makler bei der Vermeidung der wichtigsten Fallstricke zu unterstützen, erklären die Experten von Policenwerk, dem Dienstleister für Versicherungsmakler, die fünf häufigsten Fehler:

1. Versicherungssumme richtig ermitteln

Viele marktübliche Hausratversicherungen werden auf Grundlage von Versicherungssummen vertrieben. Um diese richtig zu errechnen gibt es laut Policenwerk zwei Möglichkeiten.

Zum einen könne der Versicherungsnehmer zusammen mit einem Makler einen aufwendigen Summenermittlungsbogen erstellen und die Werte schätzen. Zum anderen könne pauschaliert werden, also für jeden Quadratmeter Wohnfläche pauschal zwischen 650 und 750 Euro berechnet werden.

Im Schadensfall könne dies schnell zu Problemen führen, da sich die Maximalerstattung aus der jeweiligen Versicherungssumme zuzüglich 10 Prozent Vorsorge und zehn Prozent für versicherte Kosten (Aufräumkosten, Hotelkosten) errechne.

Da dies sehr schnell knapp werden könne, empfiehlt Policenwerk stattdessen Konzepte, die eine pauschale Erstattung je Versicherungsfall vorsehen.

2. Unterversicherungsverzicht

Dieser werde oft mit der Versicherungssummenermittlung verwechselt, da die Formel “Quadratmeter mal 650 Euro” keineswegs die richtige Versicherungssumme ermittle.

Vielmehr sei es so, dass die jeweilige Versicherungsgesellschaft auf die Anrechnung der Unterversicherung verzichte. Das wirke bei kleineren Schäden, wie beispielsweise einem versicherten Schaden von 1.000 Euro bei zu niedrig gewählter Versicherungssumme.

In diesem Fall wäre der Kunde laut Policenwerk unterversichert und der Versicherer müsste nur 500 Euro zahlen. Dank der “Unterversicherungsverzichtsklausel” würden trotzdem 1.000 Euro ausgezahlt. Diese wirke jedoch nicht bei Totalschäden.

3. Richtige Wohnfläche ermitteln

Grundlage für den optimalen Versicherungsschutz und die richtige Beitragsermittlung sei die richtige Ermittlung der Wohnfläche. Ist diese falsch angegeben, im schlimmsten Fall zu niedrig, könne der Versicherer im Schadensfall Leistungen verweigern.

Den Experten zufolge ist die Grundfläche der Wohnung bei den meisten Versicherungen die richtige Wohnfläche. Sollten daran jedoch Zweifel bestehen, solle der Mietvertrag herangezogen werden.

Seite zwei: Nachweis über Werte

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Hervorragender Beitrag. Rechnen wir einmal nach: Bei angestrebten 1.000 Haushalten unter Betreuung gehe ich also pro Arbeitstag durch etwa vier Haushalte, um Bildbeweise zu aktualisieren. Ansonsten mache ich gar nichts, weil inklusive Fahrzeiten vom Tag nichts mehr übrig bleibt.
    Gute Nacht.

    Kommentar von Jan Moudry — 26. November 2018 @ 22:10

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Studie: DSGVO verunsichert Assekuranz

Ein positives Kundenerlebnis, Kundenzufriedenheit und Kundenkommunikation werden für die Versicherer immer wichtiger. 70 Prozent intensivieren ihre Bemühungen, weil die Ansprüche der Kunden steigen. Eine große Rolle spielen dabei Kundendaten. Bis heute weiß aber jeder zweite Versicherer (50 Prozent) noch nicht, wie stark die Auswirkungen der DSGVO auf den operativen Betrieb sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Quadient Germany unter Versicherungsunternehmen.

mehr ...

Immobilien

Umsatz in der Bauindustrie wächst weiter kräftig

Der Immobilienboom und der Ausbau der Verkehrsnetze bescheren der Bauindustrie weiter gute Geschäfte. Im September stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe kräftig um 6,0 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum.

mehr ...

Investmentfonds

Verschiebung der Brexit-Abstimmung oder kompletter Rückzug?

Die britische Regierung will die für Dienstagabend geplante Abstimmung zum Brexit-Abkommen im Parlament offenbar verschieben. Das meldeten unter anderem die BBC und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Regierungskreise. Vom Regierungssprecher war zunächst nichts dazu zu hören.

mehr ...

Berater

Fintechs: Frankfurt fällt zurück – Berlin und München vorn

Die Bankenstadt Frankfurt fällt trotz aller Bemühungen für mehr junge Finanzfirmen hinter die Konkurrenz zurück. So heißt es in einer Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Anselm Gehling scheidet als CEO der Dr. Peters Group aus

Anselm Gehling (51), Chief Executive Officer der Dr. Peters Group in Dortmund, verlässt am Jahresende 2018 das Unternehmen und gibt zeitgleich alle Geschäftsführungspositionen ab. Die Nachfolgerin stammt aus der Familie Salamon. 

mehr ...

Recht

Einheitlicher Einbau von Rauchmeldern zulässig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Wohnungseigentümer bei Bestehen einer landesrechtlichen Pflicht den Einbau und die Wartung von Rauchmeldern in allen Wohnungen auch dann wirksam beschließen können, wenn dadurch Wohnungen einbezogen werden, deren Eigentümer bereits Rauchmelder angebracht haben (Az.: V ZR 273/17).

mehr ...