Anzeige
16. April 2018, 12:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kfz-Versicherung: Augen auf bei Online-Angeboten

Bei vielen Online-Anbietern reichen schon wenige Klicks um das eigene Fahrzeug zu versichern – und das teilweise zu extrem günstigen Konditionen. Jedoch fehlt dabei im Vergleich zu einer niedergelassenen Versicherung die persönliche Beratung mit Ansprechpartner.

Kfz-Versicherung: Augen auf bei Online-Angeboten

Wer eine Kfz-Versicherung online abschließen möchte, der sollte sich auskennen und Formulare selbstständig ausfüllen können.

Laut den Experten des TÜV Rheinland gilt es beim Abschluss einer Online-Versicherung sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen verleiten zu lassen und bei der Wahl von Anbieter und Tarif genau hinzusehen.

Unter anderem müsse in Erfahrung gebracht werden, welche Leistungen genau enthalten sind, wie hoch Selbstbeteiligung und maximale Entschädigungssumme sind und wie Kontakt zur Versicherung aufgenommen werden kann.

Prämien können stark variieren

“Gibt es Service-Hotlines, sind diese bei Kfz-Versicherungen oft kostenpflichtig”, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Seien viele Kundenbewertungen vorhanden, sollten auch diese berücksichtigt werden.

Je nach Fahrzeugtyp und Anbieter variieren die Prämien sowohl bei niedergelassenen Versicherern als auch bei der Online-Variante teilweise stark.

Daher sind Vergleichsportale im Internet in jedem Fall ein geeignetes Hilfsmittel, um sich einen Überblick zu verschaffen, so TÜV Rheinland. Für einen passgenauen Vergleich müsse dabei meist nur die Hersteller- und Typschlüsselnummer des Fahrzeugs eingegeben werden.

Vergleichen lohnt sich für alle Versicherten

Auch für Autobesitzer die bereits einen laufenden Vertrag bei einer niedergelassenen Versicherung haben könne es sich lohnen, die Prämien von Zeit zu Zeit zu vergleichen. So könne ein Maklergespräch zur Anpassung der Prämien führen.

Erhöhe ein Versicherer seine Prämien, so genieße jeder Kunde ein Sonderkündigungsrecht. Bei der Neuanmeldung seines Fahrzeugs habe er immer die freie Versichererwahl.

“Wer sein Fahrzeug kaskoversichert und eine umfassende Beratung wünscht, ist bei einer niedergelassenen Versicherung besser aufgehoben”, rät Mißbach. “Für eine einfache Haftpflicht reicht der Online-Abschluss aber in jedem Falle aus.” (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Kfz-Versicherung:

Die fairsten Kfz-Versicherer aus Kundensicht

Kfz-Policen: Berliner besonders wechselfreudig

Kfz-Versicherung: Preise variieren innerhalb von Städten stark

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Jeder spart gerne aber gerade bei den Online-Angeboten ist häufig nur der Basis-Schutz hervorgehoben und damit ist an der falschen Stelle gespart.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 17. April 2018 @ 12:15

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Zinszusatzreserve: “Korridormethode bringt zehn Milliarden Euro Entlastung – allein 2018“

Die Kölner Rating-Agentur Assekurata kritisiert in ihrem diesjährigen Marktausblick zur Lebensversicherung 2018 erneut die gegenwärtige Berechnungsmethodik zum Aufbau der Zinszusatzreserve (ZZR) und mahnt eine Umstellung auf die Korridormethode an. Diese war von der deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erarbeitet worden.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne fallen deutlich stärker als erwartet

Die US-Bauwirtschaft hat sich im Juni enttäuschend entwickelt. Die Wohnungsbaubeginne sanken so stark wie seit November 2016 nicht mehr. Das geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Größtes Freihandelsabkommen der EU

Während Donald Trump sämtliche Handelsvereinbarungen platzen lässt und zusätzlich Strafzölle verhängt, hat die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Ökonomen freuen sich über die Rückkehr der Vernunft, aber Verbraucherschützer sind alarmiert.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB-Tochter gewinnt Großanleger aus Belgien

Die MPEP Management Luxembourg S.à r.l. (MPEP), ein Tochterunternehmen des Private Equity Spezialisten RWB Group, hat die Zusage über ein Investment in zweistelliger Millionenhöhe von einem alternativen Investmentfonds erhalten, der von Degroof Petercam verwaltet wird.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...