14. Februar 2018, 06:00
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Kfz-Policen: Berliner besonders wechselfreudig

Kaum ein Versicherungsprodukt wechseln die Deutschen häufiger als ihre Kfz-Police. Doch wie so häufig bestehen auch bei der Wechselbereitschaft teils große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Das Vergleichsportal Check24 hat dies nun untersucht.

Kfz-Policen: Berliner besonders wechselfreudig

In Berlin und Hamburg ist die Zahl der regulierten Kfz-Haftpflichtschäden besonders hoch.

Im Zuge der Untersuchung hat Check24 alle im vergangenen Jahr über das Vergleichsportal durchgeführten Kfz-Versicherungswechsel nach Bundesland betrachtet.

Demnach seien die Einwohner von Berlin besonders wechselfreudig was die Kfz-Versicherung angehe. Dort haben 126 Prozent mehr PKW-Halter ihre Kfz-Versicherung gewechselt als im Bundesdurchschnitt.

Im Vergleich zur Anzahl der dort lebenden PKW-Halter könne auch die Hansestadt Hamburg besonders viele Versicherungswechsel aufweisen – immerhin 57 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt.

Viele Schäden in Metropolen

Grund für diese gesteigerte Wechselaffinität kann Check24 zufolge die hohe Zahl der in Berlin und Hamburg regulierten Kfz-Haftpflichtschäden sein.

Da ein regulierter Schaden in der Regel zu einer Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse und einem Beitragsanstieg führe, steige dadurch auch das Sparpotenzial bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung.

Am weitesten unter dem Bundesdurchschnitt bezüglich des Kfz-Versicherungswechsels liegen die Baden-Württemberger mit einem Minus von 17 Prozent.

Größter Anstieg in Hamburg

Ähnlich unterdurchschnittlich sei die Wechselbereitschaft unter PKW-Haltern aus Thüringen (minus 14 Prozent), Bayern und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils minus zwölf Prozent).

Kfz-Policen: Berliner besonders wechselfreudig

Quelle: Check24

In Hamburg liegt die Wechselaffinität nicht nur auf dem zweithöchsten Wert, sondern ist Check24 zufolge auch am stärksten angewachsen – um neun Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Der stärkste Rückgang beim Wechsel der Kfz-Versicherung sei in Brandenburg festzustellen, wo ein Minus von sechs Prozentpunkten verzeichnet worden sei. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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