Anzeige
26. März 2018, 09:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Spahn will Verbesserungen bei Pflege und Wartezeiten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will schnell gegen Personalmangel in der Pflege und lange Wartezeiten in Arztpraxen vorgehen. Anstelle von Systemdebatten über die gesetzliche und private Versicherung gehe es ihm um ganz konkrete Verbesserungen im Alltag, sagte der CDU-Politiker am Freitag in seiner ersten Rede als Ressortchef im Bundestag.

100976978 in Spahn will Verbesserungen bei Pflege und Wartezeiten

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach im Bundestag über das Thema Gesundheitspolitik.

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Schaffung von zusätzlichen 8.000 Pflegestellen sei “ein erster wichtiger Schritt”. Bei den Pflegeberufen sei ihm wichtig, dass auch Haupt- und Realschulabsolventen die Möglichkeit hätten, anzupacken.

Damit gesetzlich Versicherte nicht mehr so lange auf Termine warten müssen, sollten Ärzte mehr wöchentliche Sprechstundenzeit für sie vorhalten müssen, machte Spahn deutlich. Bei den Vergütungen dürften Ärzte “zumindest nicht bestraft werden”, wenn sie mehr Patienten aufnehmen. Praxis-Niederlassungen auf dem Land sollten attraktiver gemacht werden. Bestehende Unfairness bei Terminvergaben sei nicht zu lösen, “indem wir alle länger warten lassen”.

Umsetzung vor der Sommerpause

Der Minister hob die Rückkehr zu gleich hohen Beitragszahlungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Krankenversicherung zum 1. Januar 2019 hervor. Mit der Senkung des Arbeitslosenbeitrags bringe dies eine Entlastung von acht Milliarden Euro für die Beschäftigten. Wie die Pläne zum Pflegepersonal und zu Arztterminen solle dies vor der Sommerpause gesetzgeberisch umgesetzt werden. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Berufstätige Frauen und Mütter stärken die Rentenversicherung

Eine deutlich stärkere Erwerbsbeteiligung von Müttern könnte die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2050 um insgesamt rund 190 Milliarden Euro entlasten. Zugleich würde der Staat rund 13,5 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen einsparen. Zudem würde das Rentenniveau steigen, bei niedrigeren Beiträgen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Hypoport erweitert Geschäftsbereiche durch Übernahme von FIO Systems

Die Hypoport AG übernimmt die Leipziger FIO Systems AG und erweitert damit ihr Leistungsspektrum. FIO Systems ist ein Spezialanbieter webbasierter Branchenlösungen für die Finanz- und Immobilienwirtschaft.

mehr ...

Investmentfonds

Hemmer neuer Vertriebs-Chef bei Carmignac

Der französissche Asset Manager Carmignac ernennt Nils Hemmer zum Country Head für Deutschland und Österreich. Mit Sitz in Frankfurt wird er im Juli die Leitung des deutschen und österreichischen Geschäfts übernehmen.

mehr ...

Berater

Prominente Unterstützung für Insurtech Ottonova

Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat Seriengründer, Tech-Investor und TV-Star Frank Thelen (“Die Höhle der Löwen”) als Unterstützer gewonnen. Seine Beteiligungsfirma Freigeist Capital ist allerdings nicht direkt an Ottonova beteiligt.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Sehr attraktives Marktumfeld mit historisch günstigen Schiffswerten”

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) hat das Geschäftsjahr 2017 mit Gewinn abgeschlossen und nach eigener Darstellung die strategische Neupositionierung erfolgreich fortgesetzt. Dazu zählen auch wieder Schiffe.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...