Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund, kurz Dave, hat im Jahr 2025 einen Objektumsatz von rund 670 Millionen Euro erzielt. Das bundesweit tätige Netzwerk sieht darin eine Bestätigung seiner Position im Markt für Anlageimmobilien.
Nach Angaben von Dave wurde ein wesentlicher Teil des Umsatzes außerhalb der Top-7-Städte generiert. Damit gewännen B- und C-Standorte für Investoren weiter an Bedeutung. Dave-Geschäftsführer René Husfeldt: „Das unterstreicht, dass funktionierende Märkte auch, aber längst nicht nur auf die klassischen Metropolen beschränkt sind.“
Neben dem Geschäft in Deutschland rückt für Dave die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg stärker in den Fokus. Besonders das Geschäft zwischen Deutschland und Österreich entwickle sich dynamisch. Laut Dave-Partner Daniel Triffterer arbeiteten bereits viele deutsche Kunden mit österreichischen Partnern des Netzwerks zusammen. Zugleich steige das Interesse deutscher Investoren am österreichischen Markt, insbesondere an Wien.
Kritik an staatlicher Wohnungsbaugesellschaft
In der wohnungspolitischen Debatte positioniert sich Dave gegen eine stärkere staatliche Rolle. Hintergrund sind Vorschläge von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zur Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft. Dazu Dave-Partner Sven Keussen: „Wir sehen solche Ansätze kritisch und plädieren stattdessen für marktwirtschaftliche Lösungen.“ Wieland Münch verweist darauf, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bereits existiere und kommunale Wohnungsbaugesellschaften über Expertise und Marktkenntnis verfügten.
Dave ist ein Zusammenschluss von 12 Immobiliendienstleistungsunternehmen, davon elf inhabergeführten. Zum Netzwerk gehören den Angaben zufolge rund 600 Experten an 40 Standorten.














