18. Januar 2019, 13:00
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BU: “Nicht das Produkt braucht Hilfe, sondern der Verbraucher”

Cash.: Welche Bedeutung spielt die Prozessquote in dem Zusammenhang?

Franke: Der Begriff Prozessquote ist zwar plakativ, hält aber weniger, als er verspricht. Die veröffentlichten Quoten basieren in der Regel auf Abfragen bei den Versicherern.

Da werden schnell mal Äpfel mit Birnen verglichen. Wir verlassen uns ausschließlich auf Werte, die wir selbst vor Ort überprüft haben. So ist sichergestellt, dass sie immer gleich berechnet werden.

Im Übrigen zeigt eine Prozessquote allein noch nicht, ob der Versicherer seine Prozesse gewonnen oder verloren hat und wie oft es auf einen Vergleich hinausgelaufen ist. Zudem beeinflussen niedrige Fallzahlen, Besonderheiten in der Bestandsstruktur und Neugeschäftsdynamik die Quote.

Der Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist umfangreich. Muss der Prozess so komplex sein?

Um die saubere Beantwortung von Gesundheitsfragen kommt man nicht herum. Schließlich steht und fällt damit der Versicherungsschutz. Je besser, sprich leistungsfähiger der Tarif, umso mehr Sorgfalt ist bei der Risikoprüfung gefordert.

Andernfalls sind Top-Leistungen und gleichzeitig günstige Beiträge nicht möglich. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder Versicherer sein eigenes Fragenset verwendet. Deshalb haben wir, gemeinsam mit Munich Re, die digitale Risikoprüfung vers.diagnose entwickelt.

Das Programm liefert anonym, online und in Echtzeit eine verbindliche Risikoeinschätzung für bis zu 14 Versicherungsunternehmen gleichzeitig.

Seite drei: Warum unterschiedliche Risikogruppen?

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1 Kommentar

  1. und warum geben Ihre Rating dazu keine echte Grundlage, wie ich meine, Herr Franke? Wenn Tarifdetails statt ausgewiesen angeglichen werden, ist das “Irreführung”-oder?

    Kommentar von frank Dietrich — 18. Januar 2019 @ 15:57

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