29. Mai 2019, 14:08
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Richtig versichert in die Ausbildung starten

Wer eine Ausbildung oder ein Studium beginnt, muss sich nicht nur um die Organisation des Berufsalltags oder des Vorlesungsplans kümmern. Auch sonst ändert sich einiges. Zum Beispiel müssen sich die jungen Erwachsenen selbst um ihren Versicherungsschutz kümmern. Die Württembergische Versicherung informiert über sinnvollen Versicherungsschutz für Ausbildungs- und Studienanfänger.

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Damit sie im Krankheitsfall abgesichert sind, müssen auch Studenten und Auszubildende in Deutschland krankenversichert sein. So sind Behandlungsgebühren und die Kosten für Medikamente abgedeckt.

Studenten können in der Regel bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres bei der gesetzlichen Krankenversicherung ihrer Eltern beitragsfrei familienversichert bleiben. Haben sie dieses Alter überschritten, müssen sie sich selbst versichern – die Kasse ist dabei frei wählbar.

Sonderfall private Krankenversicherung

Kinder von privat versicherten Eltern können zu Beginn des Studiums entscheiden, ob sie sich weiterhin privat oder gesetzlich versichern möchten. Es gibt in beiden Fällen günstige Studententarife. Der gesetzliche studentische Versicherungsbeitrag ist bundeseinheitlich geregelt und wird einmal im Jahr festgesetzt. Derzeit beträgt er bei jeder Kasse knapp 66 Euro monatlich. Hinzu kommen rund 20 Euro pro Monat für die gesetzliche Pflegeversicherung.

Angehende Auszubildende werden durch den Arbeitgeber zur Krankenversicherung angemeldet. Der Auszubildende kann sich wie ein Student eine Krankenkasse frei aussuchen. Dabei kann es sich lohnen, verschiedene Kassen mit Blick auf den Zusatzbeitrag und passende Bonus-Tarife zu vergleichen.

Privat-Haftpflicht ist ein echtes Muss

Über die Krankenversicherung als gesetzliche Pflicht hinaus empfiehlt die Württembergische eine Privat-Haftpflichtversicherung. Denn wer jemandem materiellen oder auch körperlichen Schaden zufügt, muss unbegrenzt dafür haften. Geht zum Beispiel auf einer Party das neue teure Notebook des Mitbewohners zu Bruch, gleicht die private Haftpflichtversicherung des Verantwortlichen den Schaden aus.

Werden sogar Menschen verletzt, können die Forderungen für Behandlungskosten und Schmerzensgeld aber noch um ein Vielfaches höher sein als bei einem reinen Sachschaden. Für solche Fälle ist eine Privat-Haftpflichtversicherung ein echtes Muss.

Besitzen die Eltern eine solche Police, ist ein unverheirateter Azubi oder Student in der Regel noch bis zum Ausbildungsende dort mitversichert. Dies variiert jedoch von Anbieter zu Anbieter. Eine kurze Nachfrage beim Versicherer bringt Klarheit, ob die jungen Erwachsenen während der Ausbildung von der Familien-Haftpflichtversicherung profitieren.

Hausratversicherung schützt bei Einbruchdiebstahl, Sturm oder Feuer

Wenn die Ausbildungs- oder Studienanfänger das „Hotel Mama“ verlassen, kann auch der Abschluss einer Hausratversicherung empfehlenswert sein. Bis zum Ende der Ausbildung oder des Studiums sind die Besitztümer in der Hausratversicherung der Eltern – wenn vorhanden – mit versichert.

Wer das Elternhaus jedoch endgültig verlässt und kostbare Dinge wie Laptop oder Fernseher zum Beispiel gegen Einbruchdiebstahl, Sturm- oder Feuerschäden versichern will, muss nach Abschluss der Ausbildung für die eigenen vier Wände eine eigene Police abschließen

 

Foto:Shutterstock

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