13. Juni 2019, 10:35
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uniVersa: Überdurchschnittliches Wachstum und gestärkte Solidität als Ergebnis im Jubiläumsjahr

Die uniVersa Versicherungsunternehmen erzielten im vergangenen Geschäftsjahr 2018 ein überdurchschnittliches Wachstum bei den Beitragseinnahmen. Die Kapitalanlagen überschritten erstmals die 6-Milliarden-Euro-Grenze. Gleichzeitig konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden.

Presse-universa Haus Anschnitt Gross-1 in uniVersa: Überdurchschnittliches Wachstum und gestärkte Solidität als Ergebnis im Jubiläumsjahr

Unternehmenszentrale der Universa in Nürnberg

Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen der uniVersa stiegen im Geschäftsjahr 2018 um 3,7 Prozent (Markt 2,1) auf 732,3 Millionen Euro. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen betrug 175,4 Millionen Euro (Vorjahr 202,7). Die gesamten Bruttoleistungen stiegen auf 857,4 Millionen Euro (Vorjahr 854,8). Unter dem Strich konnte ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 86,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Auch der Geschäftsführer ist zufrieden

Davon wurde der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, die den versicherten Mitgliedern zugutekommt, 73,7 Millionen Euro zugeführt. Das Eigenkapital konnte um 4,1 Prozent auf 285,2 Millionen Euro gestärkt werden. Die Kapitalanlagen stiegen um 5,1 Prozent auf 6.109,4 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Michael Baulig zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden:

„In Anbetracht der schwierigen Kapitalmarktsituation, die weiter von einem historischen Niedrigzinsniveau geprägt ist, haben wir uns erneut sehr gut im Markt behaupten können und unsere Solidität gestärkt.“

Jubiläumsjahr in der Krankenversicherung

Mit Stolz blickt die uniVersa in der Krankenversicherung auf das Geschäftsjahr 2018 zurück, in dem sie als älteste private Krankenversicherung Deutschlands ihr 175-jähriges Jubiläum feiern konnte. Die gebuchten Bruttobeiträge des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit stiegen um 4,0 Prozent (Markt 1,7) auf 590,5 Millionen Euro. Erfreulich gut entwickelte sich die Zusatzversicherung und dort vor allem die Krankenhaus- und Zahnzusatzversicherung.

Die Zahl der Vollversicherten blieb mit 141.383 (Vorjahr 141.745) nahezu konstant. Die Eigenkapitalquote konnte von 32,4 auf 32,7 Prozent ausgebaut werden. Die SCR-Bedeckungsquote lag bei 833,8 Prozent. „Bei beiden Quoten liegen wir im Spitzenfeld des Marktes. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Marke, die für Nachhaltigkeit und langfristige Stabilität steht“, erklärte Baulig.

 

Seite 2: Hoher Zuwachs in der Lebensversicherung

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