24. Januar 2020, 13:20
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Verivox: Kfz-Versicherungen um vier Prozent teurer

Die Preise für Kfz-Versicherungen sind seit November um vier Prozent gestiegen. Das zeigen Zahlen des Kfz-Versicherungsindex von Verivox. Der Abstand zwischen den günstigsten Tarifen und dem mittleren Marktsegment beträgt über 20 Prozent.

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Im Oktober und November 2019 haben die Kfz-Versicherer um Kunden gekämpft, die ihren Vertrag zum Jahresende wechseln wollten, und deshalb die Preise gesenkt. Im Vergleich zum Sommer waren die Preise der günstigsten Anbieter im Herbst um sechs Prozent gefallen.

Nach der Wechselsaison kletterten sie um vier Prozent. „Wir erwarten einen weiteren leichten Anstieg bis zum Sommer“, sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH.

Jahreswechsel als Versicherungsablauf vereinbaren

Im Jahresverlauf sind Oktober und November die Monate mit den niedrigsten Preisen. „Wer ein Auto kauft, sollte deshalb den 31. Dezember als Ablauf der Versicherung vereinbaren. Nur dann kann er von den günstigen Preisen der Wechselsaison profitieren“, sagt Wolfgang Schütz.

Einige Versicherer möchten weg vom einheitlichen Versicherungsablauf zum Jahreswechsel. „Sie erklären das mit einer Entzerrung des Geschäfts. Tatsächlich rechnen sie auch damit, dass sie dann höhere Preise durchsetzen können,“ so Wolfgang Schütz.

Über 20 Prozent Sparpotenzial

Die Preisdifferenzen am Markt liegen aktuell bei 21 Prozent zwischen den günstigsten Anbietern und dem mittleren Preissegment. Bei einem Vertrag mit Vollkasko summiert sich die Ersparnis auf durchschnittlich 167 Euro im Jahr. Im November 2019 hatte die Ersparnis sogar noch 23 Prozent betragen.

Foto: Shutterstock

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