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22. Dezember 2005, 00:00
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Wunsch nach Eigenheim abgeschwächt

Deutsche Verbraucher sparen nachweislich verstärkt für ihre Altersvorsorge.
Das ist ein Ergebnis der aktuellen Herbst-/Winterstudie der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur, Kassel. Danach legen laut Erfahrung der befragten Finanzberater 73 Prozent der Verbraucher das Geld für ihre Altersvorsorge auf die hohe Kante. Nach Meinung der Experten legen weiterhin 63 Prozent der Verbraucher ihr Kapital für die Anschaffung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung an. Im Vergleich zur Plansecur-Frühjahrsstudie 2005 ist dies ein erheblicher Rückgang. Denn im Frühjahr lag die Zahl der Eigenheimsparer noch bei 81 Prozent und damit auch über dem Wert derer, die für die Altersvorsorge (76 Prozent) sparen.

Im Vergleich zum Frühjahr hat hingegen die Sparneigung für Urlaub und Freizeit stark zugenommen. Aktuell legen laut Studie 56 Prozent der Verbraucher ihr Kapital in erster Linie für bevorstehende Urlaubsreisen und ihre Freizeitgestaltung zurück. Das sind 22 Prozentpunkte mehr als noch im Frühjahr. Für die Absicherung der eigenen Familie legen 51 Prozent der Verbraucher ihr Geld auf die hohe Kante, wie die Befragung ergab. Aktives Sparen für den Kauf von Gebrauchsgegenständen favorisieren derzeit 35 Prozent der Verbraucher.

Für die Plansecur-Studie wurden 260 Berater nach ihren Erkenntnissen aus der Beratungspraxis über das Spar- und Anlageverhalten der Verbraucher und nach ihren Empfehlungen für die private Vermögensbildung befragt.

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