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14. November 2007, 00:00
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AWD korrigiert Wachstumsziel

AWD ist wegen der internationalen Kreditkrise von seiner Wachstumsprognose für 2007 abgerückt. Aus diesem Grund bestätigte AWD-Chef Carsten Maschmeyer bei Vorlage der aktuellen Neunmonatszahlen die ursprüngliche Prognose ? ein zehnprozentiges Umsatzplus auf 800 Millionen Euro – für das Gesamtjahr 2007 ausdrücklich nicht mehr. Zur erwarteten Geschäftsentwicklung 2007 sagte Maschmeyer, der Umsatz werde gegenüber 2006 wachsen und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) überproportional dazu zulegen. Den Anlegern werde jedoch eine Rekorddividende avisiert: Nicht nur der Gewinn werde voll ausgeschüttet, auch ein Teil der liquiden Mittel werde beigesteuert.

Die AWD Gruppe hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2007 einen Gesamterlös von 563,3 Millionen Euro erwirtschaftet – 7,5 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 11,9 Prozent auf 62,2 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erreichte 11,0 Prozent ? ein Plus von 0,4 Prozent-Punkten. Der Neunmonatsüberschuss 2007 verbesserte sich zum vergleichbaren Vorjahreswert um 15,2 Prozent oder 6,0 Millionen Euro auf 45,4 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,17 Euro nach 1,02 Euro in den ersten neun Monaten 2006.

Die Region Deutschland lieferte in den ersten neun Monaten 2007 mit plus 3,5 Prozent steigende Umsatzbeiträge. In Österreich & Mittelosteuropa nahmen die Erlöse im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2006 um 28,1 Prozent zu. Probleme hingegen in Großbritannien: Laut Unternehmensangaben mussten als Folge der erhöhten regulatorischen Anforderungen zusätzliche Aufwendungen für die Qualifizierung der Berater und die Dokumentation des Beratungsprozesses getätigt werden. Das Umsatzwachstum betrug im betreffenden Zeitraum 1,7 Prozent.

AWD gewann im Vergleich zum Vorjahresquartal (30. September 2006) 396 Berater netto hinzu (plus 6,7 Prozent). Dabei zeigten sich regionale Unterschiede. In den Regionen Deutschland und Großbritannien war im dritten Quartal eine temporär erhöhte Fluktuation von Beratern zu verzeichnen. Insgesamt blieb die Beraterzahl der AWD Gruppe im Vergleich zum 30. Juni 2007 mit 6.342 konstant.

Besonders nachgefragt wurden wiederum Produkte für Altersvorsorge, Absicherung und Vermögensaufbau. Sie machten rund drei Viertel des Neugeschäfts der AWD Gruppe aus. Zwischen Januar und September 2007 vermittelten die drei deutschen Gesellschaften der AWD Gruppe ? AWD Deutschland, tecis und Horbach ? 68.200 Riester- und Rürup-Policen – 15 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

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