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18. November 2008, 00:00
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Unabhängige Frauen sparen mehr

Beruflich selbständige Frauen investieren deutlich stärker in ihre Altersversorgung als die Gesamtheit der deutschen Frauen. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Wiesbadener Finanzdienstleisters Delta Lloyd durchgeführt hat.

Dementsprechend blicken sie dem Ruhestand auch sehr gelassen entgegen: Über drei Viertel ? 78,7 Prozent ? fühlen sich sehr gut oder mehr oder weniger gut abgesichert. Bei den deutschen Frauen insgesamt ist weniger als die Hälfte so positiv gestimmt.

Hohe Investitionen in die Altersvorsorge

Fast 40 Prozent aller befragten Frauen, die nicht in einem angestellten Verhältnis arbeiten, bringen sechs bis zehn Prozent ihres Einkommens für die Altersvorsorge auf, über 20 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe investiert sogar elf bis 20 Prozent in die Sicherung für den Ruhestand. Ähnlich hohe Werte finden sich sonst nur bei den leitenden Angestellten. Dort fließen bei 42,3 Prozent der Befragten sechs bis zehn Prozent des Einkommens in die Altersvorsorge, 26,6 Prozent investieren elf bis 20 Prozent.

Zum Vergleich: Bei den deutschen Frauen insgesamt liegt der Anteil derer, die sechs bis zehn Prozent in die Altersvorsorge stecken, nur bei 30,8 Prozent. 11 bis 20 Prozent ihres Einkommens verwenden nur 13,5 Prozent der deutschen Frauen für die Vorsorge für den Ruhestand.

Schutz vor Berufsunfähigkeit wichtig

Einen im Vergleich zur Gesamtheit der deutschen Frauen sehr hohen Stellenwert genießt bei den weiblichen Selbständigen auch der Schutz vor Berufsunfähigkeit. 28,2 Prozent von ihnen halten die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit für sehr wichtig, bei den deutschen Frauen insgesamt liegt der Anteil hingegen nur bei 16,8 Prozent. ?Für selbständige Frauen ist ihre Arbeitskraft ihr größtes Kapital, daher ist für sie die Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit auch besonders wichtig. Zudem ist so auch sichergestellt, dass durch Berufsunfähigkeit keine Lücken in der Altersversorgung entstehen?, sagt Frank Lies, Vorsorge-Experte des Wiesbadener Finanzdienstleister Delta Lloyd. (aks)

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