Anzeige
12. Oktober 2015, 08:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zinshäuser: Worauf Investoren beim Kauf achten sollten

Zinshäuser sind gefragte Anlageobjekte. Cash. sagt, welche Standorte besonders gefragt sind und worauf Investoren beim Kauf achten sollten.

Zinshaus-Hamburg-Eppendorf in Zinshäuser: Worauf Investoren beim Kauf achten sollten

Zinshaus in Hamburg-Eppendorf: Objekte in guten Lagen sind bei Investoren sehr gefragt.

In Zeiten historischer Niedrigzinsen haben sich vermietete Wohngebäude zu einer begehrten Geldanlage entwickelt. In deutschen Metropolen herrscht derzeit ein regelrechter Bieterwettbewerb privater Anleger und institutioneller Investoren um Zinshäuser.

Wertstabilität in A-Städten

A-Städte wie Hamburg, München und Berlin waren schon immer beliebt, da Immobilien dort besonders wertstabil sind. Aufgrund des begrenzten Angebots und der hohen Preise sind viele Investoren in den letzten Jahren allerdings auf Mittelstädte ausgewichen.

Manch ein Marktkenner ist der Meinung, dass Zinshäuser in B-Städten echte Perlen sind. “Die Standorte bieten niedrigere Einstiegspreise und ein attraktiveres Rendite-Risiko-Verhältnis. Hannover, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Mannheim, Heidelberg, Münster, aber auch Leipzig, Dresden, Erfurt, Jena und Rostock stehen derzeit im Fokus der Investoren”, berichtet Roman Heidrich, National Director bei Jones Lang LaSalle Deutschland.

Weniger Angebote in B-Städten

Wie die Suche nach Zinshäusern in A-Städten fällt jedoch auch die Suche in B-Städten derzeit nicht mehr so leicht wie vor einigen Jahren. Das Angebot hat sich inzwischen auch dort verengt. “Die Studentenhochburgen sind längst keine Geheimtipps mehr. Investoren müssen andere Standorte suchen. Im Norden könnte dies zum Beispiel das Kieler Ostufer sein. Dieser Standort wurde lange Zeit sogar eher als D-Standort gesehen, hat sich aber mittlerweile entwickelt”, sagt Oliver Moll, Geschäftsführer von Moll & Moll Zinshaus, Hamburg.

Bevölkerungswachstum und wenig Leerstand

Heidrich rät Anlegern, stets zu prüfen, ob ein Standort eine wachsende oder zumindest stabile Bevölkerung, attraktive Wirtschaftsstrukturen, geringe Leerstandsquoten und eine rege Universitätsszene vorweisen kann. Städte im Westen Deutschlands schneiden dabei in der Regel besser ab als Städte im Osten. Mittelgroße oder kleine Städte, die in der Nähe einer gefragten Metropole angesiedelt sind, eignen sich besonders gut für Investitionen in Zinshäuser, da das Leerstandsrisiko dort sehr gering ist. Ein gutes Beispiel ist Augsburg: Seit in München die Immobilienpreise explodiert sind, bevorzugen viele Einwohner der bayerischen Landeshauptstadt die nur 60 Kilometer entfernte Fuggerstadt als Wohnort.

Nach der Wahl des Standorts stellt sich für den potenziellen Zinshauskäufer die Frage, in welcher Lage er kaufen möchte. Eher in einer teuren Gegend oder in einem günstigen Viertel? Laut Markus Witt, Zinshaus-Experte beim
Immobilienberater Grossmann & Berger, sollte die Entscheidung, ob in sehr gute, gute oder mittlere Lagen investiert wird, strikt abhängig von den Fähigkeiten und Wünschen der Anleger getroffen werden.

Seite zwei: Klassische Anleger investieren in guten Lagen

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...