Anzeige
Anzeige
10. Mai 2012, 16:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wirtschaft sendet positive Signale

Die deutsche Wirtschaft weist nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie verbesserte Konjunkturaussichten für das erste Quartal 2012 auf. Dies ist in erster Linie einem kräftigen Anstieg in der Industrie- und Bauproduktion zuzuschreiben.

Deutsche Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft nimmt nach der winterlichen Wachstumsdelle im ersten Quartal 2012 wieder an Fahrt auf. Sowohl die deutsche Industrieproduktion als auch das Bauhauptgewerbe haben dieses Quartal deutliche Anstiege zu vermelden.

Wachstumstreiber Industrieproduktion, Baugewerbe und Arbeitsmarkt

Die deutsche Industrie meldet im März einen Anstieg der Erzeugung um 1,5 Prozent. Zudem wurden die Februar-Zahlen nach oben korrigiert. Damit liegt die Industrieproduktion im ersten Quartal über dem Stand des Vorquartals.

Die Chancen einer weiteren Steigerung der Bestelltätigkeit stehen aufgrund des positiven Trends bei den Stimmungsindikatoren und einer kräftigen Verbesserung der Bestelltätigkeit im März gut.

Auftragszuwächse konnten sowohl bei Inlandsbestellungen als auch bei Ländern im außereuropäischen Raum verbucht werden. Innerhalb des Euroraums hingegen stagnierten die Auftragseingänge.

Im Baugewerbe stieg die Erzeugung im März sehr stark um 30,7 Prozent. Dadurch wurde der witterungsbedingte Einbruch von Februar mehr als ausgeglichen.

Auch wenn die Bauproduktion im ersten Quartal noch nicht wieder das Niveau des Vorquartals erreichen konnte, gestalten sich die Perspektiven günstig.

Der deutsche Arbeitsmarkt hat die konjunkturelle Schwächephase des Winterhalbjahres gut überstanden und zeigt sich weiter in robuster Verfassung. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau.

Der zentrale Impuls am Arbeitsmarkt bleibt der kräftige Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Damit ist die gute Verfassung des deutschen Arbeitsmarkts die wichtigste Stütze für die Binnenkonjunktur.

Sorgenkinder Inflation und Eurokrise

Die spürbare Inflation belastet derzeit allerdings die Binnenkonjunktur, auch wenn die Preissteigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr im April auf 2,0 Prozent gesunken ist. Die Inflation hat darüber hinaus einen negativen Effekt auf die Verbraucherstimmung, die sich zuletzt leicht eingetrübt hat. Zudem belastet sie die Umsätze im Einzelhandel, die weiter abwärts tendieren.

Ein weiteres Sorgenkind bleibt die wirtschaftliche Lage innerhalb der Eurozone. Vor dem Hintergrund der andauernden Staatsschulden- und Finanzkrise und einer rückläufigen Wirtschaftsentwicklung in einigen Eurostaaten sind die Unsicherheiten und Risiken nach wie vor beträchtlich. (nl)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Krankenkassen kritisieren Gröhe für Eingriffe in die Selbstverwaltung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplanten Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht im Gesundheitswesen scharf kritisiert.

mehr ...

Immobilien

Interhyp: Immobilienkäufer können aufatmen

Die EZB behält ihre Geldpolitik vorerst bei, das legte sie auf ihrer geldpolitischen Sitzung am Donnerstag fest. Daher erwarten Immobilienexperten, dass die Baugeldzinsen zunächst niedrig bleiben, wie aus dem Interhyp-Bauzins-Trendbarometer hervorgeht.

mehr ...

Investmentfonds

Moventum sieht Chancen dank Trumponomics

Viele Investmentexperten sehen die Amtseinführung von Trump mittlerweile skeptisch. Moventum sieht hingegen verstärkt die positiven Aspekte.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...