Anzeige
28. März 2012, 13:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W übertrifft Gewinnziel und überarbeitet Verhaltenskodex für Vertriebler

Der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat im Geschäftsjahr 2011 einen IFRS-Jahresüberschuss von 191,6 Millionen Euro erzielt. Der angestrebte Vorjahreswert von rund 180 Millionen Euro wurde damit deutlich übertroffen. Zudem teilte W&W mit, am Incentive-Reisen-Verbot festzuhalten.

Gebudeww1-127x150 in W&W übertrifft Gewinnziel und überarbeitet Verhaltenskodex für Vertriebler

W&W-Sitz in Stuttgart

Mit dem Verbot von Incentive-Reisen als Belohnungs- und Bindungsinstrument für Vertriebler zieht der Konzern die Konsequenzen aus den Vorkomnissen während einer Incentive-Reise in Rio de Janeiro, an der vor zwei Jahren Vertriebsmitarbeiter der Wüstenrot Bausparkasse teilnahmen.

Als Schuldeingeständnis will der Konzern den Reise-Stopp aber nicht verstanden wissen: So habe eine aktuelle Untersuchung aller 460 Incentive- und Tagungsreisen der Jahre 2009 bis 2011, an der die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG beteiligt war, ergeben, dass es sich bei der Rio-Reise um einen „bedauerlicher Einzelfall“ handle. Die zwei selbstständigen Handelsvertreter, die besagte Reise als Führungskräfte begleiteten, waren nach dem Bekanntwerden eines Bordell-Besuchs mit sofortiger Wirkung suspendiert worden. Diese seien heute nicht mehr in ursprünglicher Funktion tätig, gehören aber weiterhin dem Konzern an, so die W&W.

An Veranstaltungen und Motivationsmaßnahmen, die beispielsweise Wettbewerbe für den Vertrieb beinhalten, werde der Konzern zwar festhalten. Alle Aktivitäten sollen aber auf Deutschland beschränkt sein und strikt an den Leitlinien des Verhaltenskodex der W&W-Gruppe ausgerichtet sein. Die Einhaltung werde fortlaufend überprüft, sagte Vertriebsvorstand Bernd Hertweck, der zugleich betont, „dass sich ein Vertrieb mit rund 6.000 Außendienstpartnern nicht führen lasse ohne persönliche Zusammenkünfte, Ehrungen und Tagungen, die An- und Abfahrtswege und teilweise Übernachtungen erfordern.“

Seite 2:  Vertrieb erhält überarbeiteten Verhaltenskodex und neuen Compliance-Beauftragten

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...