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29. April 2013, 08:45
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Honoraranlageberatungsgesetz: Dreibrodt sieht Signalwirkung für Versicherer

Das vom Bundestag beschlossene Honoraranlageberatungsgesetz hat nach Meinung von Michael Dreibrodt, Chef der auf Honorarberatung spezialisierten Mylife Lebensversicherung, Signalwirkung für die Versicherer. Eine Regelung für die Assekuranz würde “über kurz oder lang” folgen, so Dreibrodt.

Michael Dreibrodt, Mylife Lebensversicherung

Michael Dreibrodt, Mylife Lebensversicherung

Der Versicherungsbereich ist zwar vom Gesetz ausgenommen, doch Dreibrodt sieht auch für seine Branche Handlungsbedarf: “Die Eingrenzung auf bestimmte Finanzprodukte kann nicht im Sinne der Verbraucher sein. Daher sollte auch für den Versicherungsbereich mit dem komplexen Thema Altersvorsorge ein klarer Rahmen für die Honorarberatung definiert werden.”

Das beschlossene Gesetz zur Regelung der Honoraranlageberatung sei ein wichtiges Signal für die Honorarberatung in Deutschland, so Dreibrodt weiter. Die Einführung der Honorarberatung als alternatives Beratungsmodell sei damit unumkehrbar.

Die Mylife Lebensversicherung hat sich auf den Vertrieb von Netto-Tarifen spezialisiert. Diese enthalten keine Abschlussprovisionen und laufende vertriebliche Kosten. Die Vergütung des Beraters erfolgt laut Mylife durch ein separates, individuell mit dem Kunden zu vereinbarendes Honorar. (lk)

Foto: Mylife Lebensversicherung

2 Kommentare

  1. Glauben Sie wirklich der Kunde würde ein Honorar für seine neue Privathaftpflicht oder KFZ Versicherung bezahlen?! Das straft all diejenigen ab, die wenig verdienen und sich das Honorar nicht leisten können. Die Berater konzentrieren sich auf die Kunden, wo sie ein hohes Honorar verdienen können. Der einfache Bürger geht leer aus. Meiner Meinung nach kommt es auf den Menschen an (Vermittler), ob er wirklich unabhängig den Kunden berät. Da gibt es mit Sicherheit Makler die auf Provisionsbasis arbeiten und unabhängiger Beraten wie manche Honorarberater. Das Herr Dreibrodt seine Honorarberatung lobt ist klar, dennoch glaube ich das man eine durchaus vernünftigere Lösung finden kann, wie zum Beispiel die Abschaffung der Abschlussprovision und die Stärkung der Bestandsprovision.

    Kommentar von Der Kunde — 2. Mai 2013 @ 10:03

  2. Herrn Dreibrodt kann ich nur zustimmen: Die Beratung auf Honorarbasis zeigt sich verbraucherfreundlicher, weil sie individuellere Services erlaubt.
    Meines Erachtens ist jetzt allerdings einer der wichtigsten Schritte, das Modell Honorarberatung unter Verbrauchern bekannter zu machen. Für viele ist es heute noch selbstverständlich, sich auf Provisionsbasis beraten zu lassen – das Modell wird gar nicht hinterfragt, weil Alternativen schlichtweg unbekannt sind. Schön zu erleben, wie die Medien wie cash-online.de nach und nach aufklären.

    Kommentar von Beratung auf Honorarbasis — 1. Mai 2013 @ 09:02

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