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5. Februar 2015, 12:23
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Kulturwandel gegen Imageprobleme: Wie gelingt er?

Finanzdienstleister, Versicherer und Kreditinstitute hatten in den letzten Jahren immer wieder mit Imageproblemen zu kämpfen. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers zeigt auf, wie ein Kulturwandel zu einer positiven Reputation beitragen kann und was die deutschen Versicherer von Japan lernen können.

Kulturwandel

Die Unternehmenskultur kann nur geändert werden, wenn sie mit den wirtschaftlichen Zielen des Unternehmens und den Werten der Mitarbeiter Hand in Hand geht.

Warum ist die Unternehmenskultur von so großer Bedeutung? Den Studienergebnissen zufolge fördert eine überzeugende und gewinnende Unternehmenskultur Innovationen, eine stärkere Kundenorientierung und das Risikobewusstsein. Dabei komme der Unternehmenskultur eine höhere Bedeutung zu als der Unternehmensstrategie, dem Geschäftsmodell oder dem Produktportfolio.

Kein einfacher Maßnahmenkatalog

Eine zentrale These der Studienautoren besagt, dass Kulturwandel zum Scheitern verurteilt ist, wenn er von Unternehmen lediglich als Teil eines Maßnahmenkatalogs, der sogenannten “Compliance”, angesehen wird.

Die Unternehmenskultur kann nur geändert werden, wenn sie mit den wirtschaftlichen Zielen des Unternehmens und den Werten der Mitarbeiter Hand in Hand geht.

Versicherer: Verstärkter Fokus auf den Kunden

Zudem hänge es von der Branche ab, welche Ziele mit einem Kulturwandel erreicht werden sollen. So sei in der Versicherungswirtschaft ein Trend, zu einem stärkeren Fokus auf den Kunden auszumachen.

Versicherungsgesellschaften erkennen, dass sie den Kunden “ins Zentrum ihres Handels rücken müssen”, heißt es in der Studie. Allerdings wüssten die Mitarbeiter nicht unbedingt, was der Kunde wirklich will oder wie sie seine Bedürfnisse erfüllen.

Seite zwei: Sechs Fragen führen zum nachhaltigen Kulturwandel

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