Am Donnerstag (18. Juni 2026) wird im Colosseum Berlin mehr als ein Jubiläum gefeiert. Es wird ein Zeichen gesetzt, kündigt der AfW an – für die Zukunft der unabhängigen Beratung, für mehr öffentliche Wahrnehmung und für ein stärkeres gemeinsames Auftreten im Markt. Die Herausforderungen sind bekannt: Regulierungsdruck, wachsende Konkurrenz durch gebundene Vertriebsstrukturen, eine Öffentlichkeit, die unabhängige Berater noch zu selten als erste Wahl wahrnimmt. Der 18. Juni soll das ändern – zumindest den Startschuss dafür geben.
Das Programm im Colosseum Berlin ist dicht. Nach dem Auftakt mit dem Film „34 Jahre AfW“ und Grußworten des Vorstands folgen Impulse zu den Themen, die die Branche gerade am stärksten bewegen: Cyber-Security, KI, Social Media und die Frage, was persönliche Beratung in einer digitalisierten Welt noch bedeutet – und wert ist. Robin Kiera von Digital Scouting bringt es auf den Punkt: Technologie macht Vermittler nicht überflüssig – sie macht Persönlichkeit wichtiger.
In der Paneldiskussion „Beratung heute – Beratung morgen“ treffen erfahrene Praktiker wie Doreen Gossert und Andreas Beys auf die nächste Generation. Block vier bringt dann den Verbandsblick: Dr. Helge Lach (BDV), Martin Klein (VOTUM) und Kai Schulze (BVI) diskutieren gemeinsam mit dem AfW-Vorstand, wie Unabhängigkeit, Zukunftsfähigkeit und Vertrauen in der Beratung dauerhaft gesichert werden können. Den Abschluss bildet die Vorstellung der Kampagne #DIE34ER – begleitet von einem Fotoshooting mit markanten Schwarz-Weiß-Portraits der Teilnehmenden. Danach: Future Lounge, Networking, Essen, Drinks und eine Party, die den Tag abschließt.












