Allianz startet mit Rückenwind ins Jahr

Oliver Bäte
Foto: Picture Alliance
Vorstandschef Oliver Bäte

Die Allianz ist mit einem deutlichen Gewinnplus ins neue Jahr gestartet. Vor allem das Schaden- und Unfallgeschäft sowie hohe Mittelzuflüsse im Asset Management stützen die Entwicklung.

Geringere Versicherungsschäden und ein brummendes Fondsgeschäft haben dem Allianz-Konzern einen überraschend starken Jahresstart beschert. Im ersten Quartal wuchs der operative Gewinn im Jahresvergleich um 6,6 Prozent auf gut 4,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Damit schnitt die Allianz besser ab als von Analysten im Mittel erwartet. Vorstandschef Oliver Bäte sieht den Versicherer damit auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn von 16,4 bis 18,4 Milliarden Euro zu erzielen.


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Im ersten Quartal warf vor allem die Schaden- und Unfallversicherung mehr ab, die ein Jahr zuvor unter den verheerenden Waldbränden in Los Angeles gelitten hatte. Zudem sammelten die Fonds der Konzerntöchter Pimco und Allianz Global Investors insgesamt 45 Milliarden Euro an frischen Kundengeldern ein – weitaus mehr als von Analysten erwartet.

Der Überschuss des Konzerns schoss wie erwartet sogar um mehr als die Hälfte auf 3,7 Milliarden Euro nach oben. Dies lag an einem bereits bekannten Verkauf von Beteiligungen in Indien. (dpa-AFX)

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