Gestern informierte Apella über die Beendigung der Zusammenarbeit mit Netfonds, heute (22. Oktober 2026) wird eine neue Kooperation eines Apella-Unternehmens bekannt gemacht. Die Apella Wertpapierservice GmbH öffnet demnach ihren Vertriebspartnern ab 2027 den Zugang zu Private-Markets-Produkten. Dafür kooperiert das Haftungsdach mit der Distributionsplattform Portagon, wie diese mitteilt.
Kernstück der neuen Lösung ist ein Unified Managed Account. In diesem Depot können neben Aktien, Anleihen und Investmentfonds künftig auch Private-Markets-Produkte liegen. Handelbar sind dabei grundsätzlich alle liquiden und illiquiden Instrumente wie ELTIFs, AIFs oder Anleihen, mit deren Anbietern Portagon eine entsprechende Vertriebsvereinbarung hat, so die Mitteilung. Apella zählt den Angaben zufolge zu den ersten Haftungsdächern, die ihren Partnern diese Lösung anbieten.
„Private-Markets-Lösungen spielen künftig im Portfolio und damit in der Beratung eine größere Rolle als Diversifikatoren. Dabei stellen die Merkmale dieser Anlageklasse besondere Anforderungen an Beratung und Abwicklung“, wird Tilo Stolzenburg, Geschäftsführer der Apella Wertpapierservice GmbH, in der Mitteilung zitiert. Künftig könnten die Vertriebspartner Private-Markets-Produkte, wie vor allem ELTIFs et cetera, in ihre Beratung integrieren und dabei auf Prozesse ohne Umbrüche und Systemwechsel zurückgreifen, so Stolzenburg.
Technische Umsetzung über Incore und Portagon
Die technische Umsetzung erfolgt demnach über die Incore Asset Management Solution AG aus Regensburg und deren Plattform „MyWebDepot“. Darüber wickelt Apella bereits Portfoliomanagement und digitale Beratung ab. Nun kommt die Portagon-Infrastruktur hinzu. Die Integration soll voraussichtlich im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Danach leitet Incore Orders für Private-Markets-Produkte automatisch an Portagon weiter. Für Ausführung und Fristenüberwachung ist dann Portagon zuständig.










